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Mühlviertel

Breitband-Ausbau: Leader-Region ist bereit für Glasfaser

24. Februar 2021 17:20 Uhr

Mancherorts sind die Arbeiten schon abgeschlossen. (fell)

„Regionales Breitband-Konzept“ steht

SARLeinsbach. Das Leader-Projekt „Regionales Breitband-Konzept“ ist nun per Ende Februar abgeschlossen. Die Breitband-Initiative der Region Donau-Böhmerwald ist ein österreichweit einzigartiges Pilotprojekt. Es wurde 2019 ins Leben gerufen, um die Maßnahmen zum Einleiten der notwendigen ersten Schritte erstmalig in einer gesamten Region zu koordinieren. Dabei geht es um die Bündelung aller Kräfte beim Ausbau. „Wir haben dank zahlreicher Breitband-Akteure großartige 65 Prozent Interessensbekundungen in der Region als Grundlage für die nächsten Schritte der Provider geschafft“, freut sich Initiator Georg Ecker. Zweites Ziel war die Erstellung eines effizienten und kostensparenden Masterplans, der in Zusammenarbeit mit den Gemeinden erarbeitet wurde und als umfassende Unterstützung in der Errichtung der Breitband-Infrastruktur dient. Der Ausbau selbst wird von Providern durchgeführt, die dann nach Fertigstellung ihre Glasfaser-Internet-Dienste anbieten. Dabei sind sie an wirtschaftliche Kriterien gebunden und müssen den Ausbau in Gebieten mit vielen Haushalten forcieren.

Warten auf Fördergelder

Abgelegene Gebiete benötigen mehr Grabungskilometer für weniger Haushalte und sind daher entsprechend unrentabel. Deshalb benötigt man Fördergelder. Aktuell wartet man auf die Ausschreibung des Ministeriums, in der die Voraussetzungen für die Förderfähigkeit bekannt gegeben werden. Dies findet voraussichtlich 2021 statt. Erst dann können die Provider konkretes Interesse an definierten Regionen bekunden und ihre Förderanträge einreichen. Ob diese Anträge dann Zuschläge erhalten, ist wiederum von der Entscheidung der Förderstelle abhängig. „Unser Ziel ist daher nach wie vor, die Gewichtung einer ganzen Region in den Vordergrund zu stellen und flankierende Maßnahmen für die Einreichungen der Provider zu setzen“, sagt Leader-Obmann Ecker.

Gespräche finden statt

Erste Gespräche mit den Providern haben bereits stattgefunden. Idealerweise gibt es dann für alle „förderfähigen Gebiete“ interessierte Provider. Wenn Gebiete im förderfähigen Gebiet von Providern nicht ausgebaut werden, müsste die landeseigene „Fiberservice OÖ“ den Ausbau übernehmen.

Parallel dazu wird an der Konzeption eines Digitalisierungsprojektes gearbeitet, welches – gemeinsam mit der Bevölkerung – konkrete Maßnahmen zur nachhaltigen Entwicklung der Region mithilfe der Digitalisierung zutage bringen soll.

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