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Oberösterreich  > Mühlviertel

Wie evakuiert man ein Fest - „Hollerberg“ übte den Ernstfall

Es ist Samstagabend, 23 Uhr, mehrere tausend Besucher sind zu Gast am Hollerberg. Das Wetter verschlechtert sich rapide und ein Unwetter zeiht auf. Die Festverantwortlichen entscheiden sich  den Notfallplan in Kraft zu setzen. Dieses Szenario wurde am Hollerberg geübt - einem der größten Festgelände im Mühlviertel. 

Hollerberg

Evakuierungsübung am Hollerberg Bild: FF

"Ab diesem Zeitpunkt befinden wir uns im Einsatz!" Mit diesen Worten eröffneten die Einsatzleiter die Übung.

"Wir sind professionell vorbereitet, trotzdem hoffen wir auch in Zukunft auf schönes Wetter", sagte Stefan Scheiblhofer, Kommandant der Feuerwehr Auberg, welche das Hollerbergfest alljährlich veranstaltet. Mit einer großen Übung wurde nun der eigens ausgearbeitete Notfallplan in der Praxis erprobt. Im Ernstfall bleibt nämlich nur ein Zeitfenster von 30 bis 90 Minuten in dem alles professionell ablaufen muss. Vom Parkplatz bis zur Räuberhöhle verfolgen dann zirka 60 Feuerwehrmänner das Ziel,  möglichst viele Gäste vom Festgelände zum Sammelplatz zu bringen und die verbleibenden Gäste bestmöglich zu schützen.

Die Einsatzleitstelle befindet sich in der alten Volksschule, beobachtet das Wetterradar und steht im ständigen Kontakt mit der Landes- und Unwetterwarnzentrale.

"Der Fokus bei dieser Übung lag auf Unwetter. Der ausgearbeitete Notfallplan kann aber ebenso bei Feuer und anderen unvorhergesehenen Ursachen zur Anwendung kommen", erklärt der Kommandant. Zusätzlich haben rund 50 Helfer an der Übung teilgenommen und für die Einsatzkräfte die Gäste simuliert. Nach einer Stunde war das Festgelände evakuiert, die letzten Gäste wurden in der Kirche in Sicherheit gebracht.

 

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Artikel 16. April 2018 - 09:43 Uhr
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