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Weg von „ich und meine Klasse“ hin zu „wir und unsere Schule“

Pädagogen und Gemeindepolitiker aus Rohrbach-Berg arbeiteten an pädagogischem Raumfunktionsbuch für Pflichtschulcampus

Die Abordnung aus Rohrbach-Berg plante den Schulcampus. (Gemeinde) Bild: (Gemeinde)

ROHRBACH-BERG. Kommunalpolitiker und Pädagogen aus Rohrbach-Berg gingen am Wochenende in Klausur um ein pädagogisches Raumfunktionsbuch für den Neubau des Schulcampus zu erstellen. Dazu reisten sie nach Deutschland, um am Röthhof am Institut der LernLandSchaft einen Workshop zu absolvieren. Der Rohrbacher Schulcampus wird die Volksschule, die Neue Mittelschule und die Sonderschule beherbergen. Das Projekt soll von einem Generalübernehmer umgesetzt werden. Welcher, wird in der nächsten Gemeinderatssitzung am 1. Februar beschlossen. Das Raumfunktionsbuch stellt die Grundlage für den Architektenwettbewerb dar, der in wenigen Wochen gestartet wird. Die klare und verbindliche Beschreibung und Visualisierung von pädagogisch erforderlichen Details für Gebäude und Ausstattung sichert die schnelle Kommunikation zwischen der Gemeinde als Bauherren, den Schulen als Nutzer sowie Architekten und Fachplanern.

Eine gute Architektur allein macht noch keine gute Schule. Das Zusammenlegen von Aufgaben und Funktionen, kurze Kommunikationswege, moderne Lebens- und Lernraumgestaltung kennzeichnen eine pädagogisch-wirksame Raumgestaltung.

Räume weichen Funktionen

Es gilt dabei, die gestalterische Idee, die pädagogische Arbeitsweise und den sehr engen finanziellen Rahmen auszubalancieren. Das Arbeiten am Schulcampus soll sich von der Denkweise „ich und meine Klasse, hin zu „wir und unsere Schule“ entwickeln. Es wird nicht von Räumen gesprochen, sondern in Funktionen gedacht –. Der Raum wird so selbst zum dritten Pädagogen.

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Artikel 22. Januar 2018 - 11:44 Uhr
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