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Mühlviertel

So funktioniert Familie "Weniger ich, mehr wir"

30. Oktober 2018 00:04 Uhr

So funktioniert Familie "Weniger ich, mehr wir"
Die Familie Ortner wurde stellvertretend für viele andere vorbildliche Familien mit dem Elisabethpreis geehrt.

PFARRKIRCHEN. Die Familie Ortner aus Pfarrkirchen wurde mit dem Elisabethpreis ausgezeichnet.

Die Familie ist im Optimalfall Hort sozialer Geborgenheit. In vielen Familien wird Großartiges geleistet. Deshalb ging heuer der Elisabethpreis des Sozialsprengels Oberes Mühlviertel stellvertretend für alle Familien an die Ortners aus Pfarrkirchen.

Doch was macht Familien stark, und was hält eine Familie zusammen? Dieses Thema stand im Mittelpunkt sowohl der heurigen Sozialsprengel-Versammlung als auch beim Elisabethpreis 2018. Der Sarleinsbacher Arzt Bernhard Lang gab in seiner Festrede wertvolle Hinweise für ein gelingendes Miteinander. Patentrezept gibt es freilich keines. Allerdings lassen sich alle Tipps in etwa so zusammenfassen: ein bisschen weniger ich und mehr wir. Oder wie es ein erfahrener Familienberater sehr treffend formulierte: Willst du lieber recht haben oder glücklich sein? Positives Denken ist ebenso ein guter Ratgeber. "Genauso wichtig ist aber auch, dieses Denken zum Ausdruck zu bringen. Es ist zu wenig, zu wissen, was ich an meinem Partner schätze. Ich muss es ihm auch gelegentlich sagen und im täglichen Leben beweisen", rät Lang. Dazu passt eine alte Weisheit ganz gut: vor der Ehe die Augen weit zu öffnen und in der Ehe halb zu schließen.

Elisabethpreis 2018

Stellvertretend für viele Familien, die Großartiges leisten, wurde dieser heuer an Gerhard und Monika Ortner aus Pfarrkirchen vergeben. Monika ist selbst in einer Großfamilie aufgewachsen, in der alle schon früh gelernt haben, aufeinander Rücksicht zu nehmen und Verantwortung zu übernehmen. Dies half ihnen auch, schwere Schicksalsschläge innerhalb der Familie gut zu bewältigen. Monika und Gerhard Ortner geben in ihrer eigenen großen Familie diese Werte weiter. Sie pflegen einen wertschätzenden Umgang miteinander und geben viel Zuneigung und Liebe weiter. Die Grundregel – weniger ich und mehr wir – werde bei den Ortners vorbildlich mit Leben erfüllt, heißt es in der Begründung der Jury. Obwohl mittlerweile alle Kinder erwachsen und ausgezogen sind, ist das Elternhaus weiterhin Mittel- und Treffpunkt, wo immer alle herzlich willkommen sind und Leben herrscht. Auch die nun sieben Enkelkinder spüren die Liebe und Herzlichkeit von Oma und Opa. Zudem nehmen sich Gerhard und Monika Ortner Zeit, sich ehrenamtlich zu engagieren. Stellvertretend für viele andere Familien nahm die Mühlviertler Großfamilie den Elisabethpreis 2018 entgegen.

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