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Selbstfindung in der Stille und Dunkelheit

Von OÖN   09.Mai 2014

Selbstfindung in der Stille und Dunkelheit
Der Rückzug aus dem Alltag in die völlige Isolation kann auch ein Anfang sein, beschreibt Buchautor Otto Tremetzberger in seinem Erstlingswerk.

Sein erstes Buch präsentiert Otto Tremetzberger, Geschäftsführer des Freien Radio Freistadt, morgen (19.30 Uhr, Eintritt frei) in der Buchhandlung Wurzinger am Hauptplatz. In "Nelson Mandela hatte vielleicht eine schöne Zeit auf Robben Island" (Verlag Limbus) beschreibt er den erdrückend sensationslosen Alltag eines namenlosen Museumsangestellten. Der Erzähler kehrt der Welt, die um ihn herum immer mehr zusammenschrumpft, den Rücken und zieht sich in die Isolation zurück, um zu sich selbst zu finden. Ein fensterloser Raum in einem leerstehenden Haus. Ein Schutzkeller aus den 60er-Jahren. Schwarze Wände, Dunkelheit, ein paar Möbel. Still, trostlos. Aber, und das soll die Botschaft des Buches sein: Es könnte auch ein Anfang sein.

Otto Tremetzberger, Jahrgang 1974, stammt aus Mauthausen und studierte in Wien und Salzburg Theaterwissenschaften, Philosophie sowie International Arts and Media Management. Für seine journalistischen und wissenschaftlichen Veröffentlichungen mit Schwerpunkt Kulturpolitik und Medien erhielt er das österreichische Staatsstipendium für Literatur. Seit 2000 arbeitet er als Kultur- und Medienmanager in Oberösterreich und ist unter anderem Mitgründer und Geschäftsführer von dorf tv in Linz und dem Freien Radio Freistadt.

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