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Rückkehr in die Schiffswerft

15.Juni 2018

Rückkehr in die Schiffswerft
Alexander Ponomarev (r.) kehrt ohne Schiff, das beim Höhenrausch in Linz hängt, nach Niederkappel zurück.

Es ist die Attraktion des diesjährigen "Höhenrausch" über den Dächern von Linz: das fliegende Schiff "Infinity" des russischen Künstlers Alexander Ponomarev.

Gebaut wurde das 21 Meter lange, 17 Meter hohe und drei Tonnen schwere Schiff bei Innovametall in Niederkappel. Dort gibt es am Sonntag, 17. Juni, von 13 bis 18 Uhr beim Tag der offenen Tür im Firmenareal nicht nur die Möglichkeit, hinter die Kulissen des Unternehmens zu schauen und sich unterhalten zu lassen, sondern auch Wissenswertes über das Kunstprojekt aus erster Hand zu erfahren. Denn Ponomarev wird in die "Schiffswerft" im Mühlviertel zurückkehren.

"Cooles Bauteil"

Der Künstler und Martin Sturm, Direktor des Oö. Kulturquartiers, werden über die Entstehungsgeschichte des fliegenden Schiffes erzählen. Am Beginn der besonderen Zusammenarbeit standen lediglich ein paar Skizzen des Künstlers , wie Innovametall-Chef Klaus Pichlbauer gerne erzählt. Nach der Entwicklung eines Modells und einer von vielen Abstimmungen begleiteten Konstruktionsplanung ging es schließlich im Mühlviertel in die Fertigung. In zwei Monaten wurde das fliegende Schiff konstruiert, das seit Anfang April hoch über Linz schwebt und auf den Höhenrausch hinweist. "Das ultimative coole Bauteil" (Pichlbauer) spielt also auch beim Tag der offenen Tür eine Hauptrolle, obwohl es gar nicht mehr dort ist. Dafür wird es eine andere "fliegende" Überraschung geben, so Pichlbauer. (rgr)

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26. Oktober 2021