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Mühlviertel

Perg: Froschauer baute VP-Absolute kräftig aus

Von Von Bernhard Leitner   29. September 2009 00:04 Uhr

Mission erfüllt: Froschauer baute VP-Absolute in Perg kräftig aus
Toni und Britta Froschauer feierten im Manner-Keller. (lebe)

PERG/NAARN. Das beste Ergebnis seit 1973 erreichte die Perger ÖVP mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Toni Froschauer. In Naarn eroberte die VP zwar die absolute Mehrheit, konnte den SP-Bürgermeister aber nicht aushebeln.

Es war eine sichtlich große Last, die am Sonntagabend von Toni Froschauer abfiel. Entsprechend locker gab sich der mit 65,9 Prozent gewählte Bürgermeister bei der Wahlparty im Manner-Keller: „Die Strategie, direkt auf die Menschen zuzugehen und ihre Anliegen aufzugreifen, hat mir zwar viel Arbeit eingebracht, letztendlich aber auch den Erfolg.“ Das Ergebnis vom Sonntag ist das drittbeste der Stadt-VP in der zweiten Republik. „Wir liegen erstmals in allen Wahlsprengeln voran, sogar in den SP-Hochburgen“, sagt Wahlkampfleiter Franz Schützeneder.

Einen großen Anteil am Erfolg misst Froschauer seinen Jugendkandidaten Christopher Wolf, Karl Froschauer und Paul Baumann bei: „Sie haben den Kontakt zu den Jugendlichen gehalten und damit der FP die Stirn geboten. Ihre vielen Vorzugsstimmen sind der verdiente Lohn.“ Den hinzu gewonnenen VP-Sitz im Stadtrat wird Rosemarie Ferstl für den Bauernbund übernehmen.

Schmerzlich sei das Ergebnis für seine Partei, sagt SP-Chef Gerhard Krückl. Für das Ergebnis trage er die Hauptverantwortung. Ob dies seinen Rücktritt bedeute, konnte er gestern noch nicht sagen: „Diesen Punkt werden wir noch beraten.“ Die Partei werde aber ihre personelle Erneuerung fortsetzen: „Wir haben gute, fleißige Leute im Team. Die Zeit im Wahlkampf war für sie aber wohl zu kurz, um sich entsprechend profilieren zu können.“

Ein „halber“ Machtwechsel

Von den Sozialdemokraten direkt zur Volkspartei übergegangen ist die absolute Mehrheit in der Gemeinde Naarn. Die VP stellt 13 von 25 Mandaten, muss sich aber in der Gemeindearbeit mit SP-Bürgermeister Rupert Wahlmüller abstimmen, der um 96 Stimmen mehr erhielt als sein Herausforderer Martin Gaisberger.

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