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Nach 130 Jahren soll Mühlkreisbahn nun doch attraktiver werden

AIGEN-SCHLÄGL. Zum Jubiläum stellten sich die politisch Verantwortlichen demonstrativ hinter die Modernisierung Mühlkreisbahn.

Nach 130 Jahren soll Mühlkreisbahn nun doch attraktiver werden

Viktor Sigl, Silvia Angelo (ÖBB), Landesrat Günther Steinkellner und ÖBB-Regionalmanager Paul Sonnleitner fahren Zug. Bild: Land OÖ

Seit 130 Jahren quält sich die Mühlkreisbahn von Urfahr über den Saurüssel nach Aigen-Schlägl. Zum 130-Jahr-Jubiläum sprachen sich alle Festgäste dafür aus, die altehrwürdige Bahn schneller und attraktiver zu machen. Auch die Anrainer-Bürgermeister wollen Stimmung für die Mühlkreisbahn machen, um diese langjährigen Forderungen umzusetzen. Ihnen geht es um eine schnellere Verbindung, bessere Taktfrequenz, um die Anbindung an den Hauptbahnhof. Nachdem das Projekt Regioliner vor zehn Jahren beinahe der Todesstoß für die Mühlkreisbahn gewesen wäre, sei jetzt der Grundstein für die Zukunft gelegt, berichtete Landesrat Günther Steinkellner: "Im 10-jährigen Zukunftsvertrag ist bereits ein Fahrplan von 2019 bis 2029 festgelegt." Dieser muss noch im Landtag beschlossen werden.

Für Landtagspräsident Viktor Sigl sind die Gemeinden der Schlüssel: "Wenn wir alle zusammenhelfen, dann nimmt die Mühlkreisbahn ein Happy End", ist er sicher. Die Mühlkreisbahn soll künftig über die sich gerade im Bau befindliche Donaubrücke und durch das Linzer Stadtgebiet bis zum Hauptbahnhof fahren. Die Zukunftsvision sieht auch die Einbettung der Regionalbahn in das S-Bahn-System vor.

Die ÖBB sind dabei natürlich ein wichtiger Partner des Landes und bekennen, kleinere Strecken nicht unter den Tisch fallen zu lassen. Zufrieden mit diesen "Zugeständnissen" zeigte sich auch Gastgeber Abt Martin Felhofer.

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Artikel 08. Oktober 2018 - 00:04 Uhr
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