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Mühlviertel

Lehrer komponierte Chorwerk zu KZ-Horror

09. März 2010

Lehrer komponierte Chorwerk zu KZ-Horror
Alfred Hochedlinger

MAUTHAUSEN. Eine Kantate zum Leben und Sterben im KZ Mauthausen hat der Religionslehrer, Chorleiter und Komponist Alfred Hochedlinger komponiert.

Mehr als 300 Kompositionen hat Alfred Hochedlinger in den vergangenen 30 Jahren schon zu Papier gebracht: Geistliche Lieder, Messen, Kinderlieder und Theatermusik. Das wohl ambitionierteste Werk des Mauthauseners wird aber heute in zwei Wochen uraufgeführt: Die Kantate „Homo homini lupus“. Der erste der insgesamt fünf Kantaten-Teile war bereits im November 2007 bei der Enthüllung einer KZ-Gedenktafel am Bahnhof von Mauthausen zu hören. Die weiteren Teile beziehen sich auf den „Appellplatz“, die „Todesstiege“, die „Befreiung“ und die „Gegenwart“. Bei der Arbeit an den Texten holte sich Hochedlinger Unterstützung durch den Buchautor Werner Wöckinger. Singen wird die erstmalige Aufführung der Chor der Pfarre Mauthausen.

Bei der Uraufführung am 23. März (20 Uhr) im Donausaal Mauthausen wird der Schauspieler Alfons Haider zu den jeweiligen Teilen der Kantate Texte von Zeitzeugen, von Überlebenden sowie Aktuelles zu Ereignissen der Gegenwart lesen.

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