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Freistädter Fahrschulen lehren künftig Elektromobilität

FREISTADT. Energiebezirk Freistadt startet Kooperation mit heimischen Fahrschulen.

Fahrschulen Elektroautos Elektromobilität Energiebezirk

Werner Hackl, Franz Auböck, Susanne Klose, Markus Kreisel, Bernhard Kern Bild: Erwin Pramhofer

FREISTADT. Der Elektromobilität widmet sich heuer der Energiebezirks Freistadt (EBF) als Schwerpunktthema. Für das angestrebte Maßnahmenpaket konnte beim Österreichischen Klimafonds eine Unterstützung im Umfang von 50.000 Euro lukriert werden. Außerdem soll gemeinsam mit vier regionalen Fahrschulen, der Linz AG, dem Elektro Mobilitäts Club (EMC) und der Klima- und Energiemodellregion Sterngartl Gusental (KEM) die Elektromobilität unter Jugendlichen beworben werden. 

„Aktuell sind in den Bezirken Freistadt und Urfahr-Umgebung etwas mehr als 300 Elektroautos unterwegs“, beschreibt EBF-Obmann Alfred Klepatsch die aktuelle Ausgangslage. Neben einer Informationskampagne in regionalen Medien wolle man über die Fahrschulen speziell Jugendliche informieren und für die verbrennungslose Antriebsalternative begeistern. So wird in den Theorie-Kursen der Fahrschulen Auböck, Stumpfl, Donauland und Mayr je eine Unterrichtseinheit zum Themenschwerpunkt E-Mobilität durch einen vom EBF beigestellten Experten abgehalten. 

„Ich bin froh, dass hier Profis kommen, denn oft fehlt es doch noch an Detailwissen“, ist Fahrschulbesitzer Franz Auböck aus Freistadt begeistert über die Initiative. Sein Kollege Werner Hackl von der Fahrschule Donauland ist von der geplanten Fahrstunde in der Mehrphasenausbildung nach abgelegter Führerscheinprüfung überzeugt: „Derzeit muss man die Prüfung ja noch mit einem ‚normalen‘ Auto machen, da es sonst nur eine eingeschränkte Lenkerberechtigung gibt. Deshalb ist es sinnvoll, in der ergänzenden Ausbildungszeit nach der Prüfung auch eine Fahrstunde mit einem E-Auto zu machen“. Susanne Klose von der Fahrschule Stumpfl hält die Praxis überhaupt für das Wichtigste: „Es ist etwas anderes, davon nur zu hören als es wirklich einmal praktisch auszuprobieren“. Fahrschulbesitzer Thomas Mayr aus Gallneukirchen sieht bei den Kosten ein Argument, denn „tanken schlägt sich auf das Geldbörsel, aber kostenlose E-Ladestationen gibt es immer mehr“. 

Zusätzlich zu den Aktivitäten in den Fahrschulen will der EBF über den gesamten Bezirk verteilt acht Unternehmer-Veranstaltungen abhalten, um E-Mobilität und E-Car-Sharing zu propagieren. Mit Experten wie EMC-Obmann Bernhard Kern sollen Testautos die das Interesse für die verbrennungsfreien Fahrzeuge wecken.

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Artikel Michael Polzer 13. Februar 2018 - 13:45 Uhr
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