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Freistadts Faustball-Herren zitterten sich in das Finale

MÜHLVIERTEL. Union Münzbach fixierte trotz zweier Niederlagen den Klassenerhalt.

Freistadts Faustball-Herren zitterten sich in das Finale

Ganz knapp schaffte Freistadt den Einzug in das "Finale dahoam". Bild: (Gusenleitner)

Kollektives Aufatmen bei den Mühlviertler Faustball-Teams in der Herren-Bundesliga: Während Freistadt mit zwei Siegen dank des besseren Satzverhältnisses hauchdünn vor Kremsmünster in das "Final3"-Turnier einzog, verkauften die Münzbacher im Abstiegskampf ihre Haut so teuer wie möglich und durften am Ende ebenso jubeln.

Zwei deutliche Siege mussten die Freistädter gegen Froschberg und Grünburg einfahren, um das Finale am 23. und 24. Februar in der Sporthalle Freistadt zu erreichen. Tatsächlich legten die Mühlviertler einen Blitzstart hin und führten bereits mit 2:0, als Froschberg sich noch einmal aufbäumte und den Ausgleich schaffte. Im Entscheidungssatz fiel Froschberg-Angreifer Martin Pühringer mit Knieverletzung aus, Freistadt fand zurück in die Spur und gewann die Partie 3:2. Deutlicher fiel dann mit 3:0 der Sieg gegen Grünburg aus.

Nun hieß es, auf die Ergebnisse von Enns und Kremsmünster zu warten, die beide noch die Chance hatten, Freistadt aus dem Finalturnier zu boxen. Doch der 3:2-Sieg von Kremsmünster brachte beiden Teams das Aus. "Heute hatten wir alles selber in der Hand. Unsere beiden Siege waren die Basis für den Aufstieg. Danach hatten wir das Quäntchen Glück auf unserer Seite. Ich freue mich extrem, dass wir das Finale daheim erreicht haben. Heuer eben mit Schützenhilfe", war Klaus Thaller nach dem spannenden Ausklang des Grunddurchgangs erleichtert.

Münzbach ärgerte Urfahr

Viel Freude gab es am Wochenende auch im Lager von Union Greisinger Münzbach. Dem Aufsteiger gelang es, den rettenden siebten Platz gegenüber Grieskirchen zu verteidigen. Respekt verschafften sich die Münzbacher vor allem bei der 2:3-Niederlage gegen Urfahr. Nach verlorenem ersten Satz, gab das Team nicht auf, konnte den Favoriten gehörig unter Druck setzen und sogar mit 2:1 in Führung gehen. Beim Stand von 7:2 im vierten Satz sah es sogar nach einer Sensation aus, doch eine unglaubliche Serie brachte das Team von Trainer Martin Weiß wieder ins Spiel. Nach dem Satzausgleich war die Gegenwehr der Münzbacher gebrochen.

Wenig zu holen gab es für Münzbach dann gegen Tabellenführer Vöcklabruck. Da aber auch Grieskirchen nicht mehr punktete, bleibt Münzbach auch im kommenden Jahr erstklassig.

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Artikel OÖN 13. Februar 2018 - 01:04 Uhr
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