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Donau-Böhmerwald als Musterregion der Nachhaltigkeit

DONAU-BÖHMERWALD. Europäische Regionen lernen voneinander: Donau-Böhmerwald ist Teil des Projektes.

Donau-Böhmerwald als Musterregion der Nachhaltigkeit für ganz Europa

Auch der Biophilia-Themenweg in Sarleinsbach beschäftigt sich mit dem Thema Nachhaltigkeit. Bild: (Köppl)

Das Projekt "LebensKlima Donau-Böhmerwald wird am 11. November um 18 Uhr im Rohrbacher Centro aus der Taufe gehoben. Hinter dem Projekt stecken die Leader-Region Donau-Böhmerwald und die EU-Initiative "Glamurs". In diesem EU-Projekt, das in sieben europäischen Regionen läuft, wird untersucht, wie nachhaltige Lebensstile unterstützt werden können. Interessierte können sich über die geplanten Aktivitäten in der Region und über Beteiligungsmöglichkeiten informieren. Die Region Donau-Böhmerwald ist Modellregion für das EU-Forschungsprojekt Glamurs, in dem nachhaltige Lebensstile in europäischen Regionen untersucht und verglichen werden. Ziel ist es, auf wissenschaftlicher Basis zu erarbeiten, was nötig ist, um nachhaltige Lebensstile zu fördern. Die Region profitiert nicht nur von den Forschungsergebnissen, sondern kann auch Entwicklungsmöglichkeiten ableiten und aus dem Austausch mit anderen europäischen Regionen lernen.

"Die Region Donau-Böhmerwald eignet sich hervorragend für dieses EU-Forschungsprojekt, weil hier bereits zahlreiche Projekte und Initiativen für eine nachhaltige Entwicklung initiiert und umgesetzt wurden", sagt Leader-Geschäftsführer Klaus Diendorfer. "LebensKlima Donau-Böhmerwald" analysiert das in der Region vorhandene Netzwerk an Initiativen, Akteuren und Projekten zum Thema Nachhaltigkeit und führt Interviews mit der Bevölkerung über ihre Erfahrungen beim Versuch, nachhaltig zu leben.

Workshops in der Region

In Workshops und Umfragen werden zukunftsfähige Lebensweisen sowie der Zusammenhang zwischen Lebensstil und Zeitnutzung erhoben und daraus Zukunftsszenarien entwickelt. Aus diesen Ergebnissen kann die Region Gestaltungsmöglichkeiten für die eigene Entwicklung ableiten, Aufschluss über notwendige Unterstützungsangebote für nachhaltige Lebensstile erhalten und aufzeigen, welche Auswirkungen unterschiedliche Lebensweisen auf unsere Gesellschaft haben können. Die Region Donau-Böhmerwald profitiert zudem vom Vergleich und Austausch mit weiteren nachhaltigen Regionen in Deutschland, Spanien, Rumänien, Italien, Schottland sowie den Niederlanden. "Jeder, der Interesse an nachhaltigen Lebensstilen hat, Lust verspürt, sich im Projekt zu beteiligen oder bereits in einem Projekt oder einer Initiative zu Mobilität, Ernährung, Energie, Work-Life-Balance, Konsum oder weiteren Nachhaltigkeitsthemen aktiv ist, ist eingeladen, sich im Leader-Büro in Sarleinsbach zu melden", lädt Leader-Obmann Georg Ecker ein. "Natürlich können auch Quereinsteiger mitarbeiten."

Ein guter Zeitpunkt, mit den Projektbetreuern in Kontakt zu treten, ist die Auftaktveranstaltung am 11. November ab 18 Uhr im Centro Rohrbach.

Informationen gibt es auch im Büro der Leader-Region Donau-Böhmerwald unter 07283 / 81 070 oder leader@donau-boehmerwald.info.

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Artikel 17. Oktober 2014 - 00:04 Uhr
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