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Die Stifter-Villa in Kirchschlag ist ein Freudenhaus

KIRCHSCHLAG. Adaptierung der Stifter-Villa als Ausstellungs-Provisorium hat sich bestens bewährt.

Die Stifter-Villa in Kirchschlag ist ein Freudenhaus

Adalbert Stifter nimmt die Freudenhaus-Ausstellung in seiner Villa gelassen hin. Bild: (Tauber)

Zuletzt 2013 hat sich die wegen schwerer Probleme (Hausschwamm) zwangsweise bis auf das Skelett abgenagte historische "Stifter-Villa" in Kirchschlag in praktischer Erprobung als Ausstellungsort mit besonderem Ambiente bewährt: Die Künstlergemeinschaft "Narrenschyff" nahm Haus und Umfeld auf Zeit in Besitz, die Aktion fand allgemein Gefallen und viel positive Reaktion. Nun eine Aktions-Neuauflage: 22 oberösterreichische Künstler unter der gemeinsamen vieldeutigen Bezeichnung "Freudenhaus" stellen in der Villa und im Garten davor aus: Bilder in verschiedenen Techniken, Plastiken. Im oberösterreichischen Künstler-Alphabet von Armin Andraschko bis Charlotte Wiesmann (Beispiele, ohne Wertung Therese Eisenmann, Ildiko Jell, Susanne Purviance, Helga Schager, Richard Wall). Ein kleines "Who is who" der heimischen Kunstszene.

Und wieder erweist sich die Idee, im "nackerten" Inneren des Hauses mittels Laufstegen alle Räume über der historischen Ziegelstruktur aus der Entstehungszeit des Hauses (nach 1861) begehbar und nutzbar zu machen, als eine im Sinn des Wortes "außergewöhnliche" Sache. Die Restaurierung und allgemeine Revitalisierung der Villa – mit geplantem Anbau – zieht sich noch. Aber die "Notlösung" für Ausstellungszwecke ist derart originell und ansprechend, dass manche schon meinen: Lasst doch das Ganze wie es ist, bessert es schön aus, richtet im Untergeschoss die geplante Stifter-Dokumentation ein – und ihr habt ein Objekt für Ausstellungen, das in dieser "Originalität" seinesgleichen sucht. Die Ausstellung ist bis 26. Juli jeweils Sa., So. von 14 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung geöffnet (0664 / 374 71 67). Am Sonntag, 31. 5. ab 15 Uhr gibt es eine Gemeinschaftslesung, das "Hollerstaud’ntrio" gibt den Ton an.

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Artikel Reinhold Tauber 19. Mai 2015 - 00:04 Uhr
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