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Die Elite-Radler sausten auf die Eidenberger Alm

GRAMASTETTEN / EIDENBERGER ALM. Österreichs Radler-Elite lieferte sich am Samstag ein heißes Duell bei der zehnten Auflage des Almkönig-Radrennens von Gramastetten auf die Eidenberger Alm.

Zwischenwertung: Lukas Zeller vor Riccardo Zoidl und Markus Eibegger. Bild: Almkönig

Hochmotiviert waren freilich auch die anderen 490 Teilnehmer, die in unterschiedlichen Kategorien (vom Waffenrad bis zum Skiroller) an den Start gingen. Und groß war der Jubel der Zuschauer. Entlang der ganzen Strecke hatten sich viele Fans versammelt. „In Eidenberg waren gut 1000 Zuschauer“, freut sich Almkönig-Organisationschef Peter Möllinger.

„Kommt er oder kommt er nicht?“ Diese Frage hatten sich Radrenn-Fans in den vergangenen Tagen gestellt. Am Samstag war er da: der gebürtige Linzer Riccardo Zoidl (25), Sieger der diesjährigen Tour de Bretagne und der Österreich-Rundfahrt. Gestartet wurde bei der Sportanlage Gramastetten. Von dort ging es dann stets bergauf, hinauf nach Eidenberg und weiter ins Ziel bei der Eidenberger Alm. Die Strecke ist zwar nur 5,8 Kilometer lang. Doch diese 5800 Meter haben es in sich, war doch ein Höhenunterschied von 330 Metern zu überwinden.

Zoidls Teamkollege siegte

Eigentlich hatten alle erwartet, dass Riccardo Zoidl das Rennen für sich entscheiden werde. Denn er ist heuer auch Staatsmeister im Bergrennen geworden. „Doch er hat anscheinend zunächst ein bisschen gebummelt“, sagt ein Insider.

Schließlich setzte sich aber Markus Eibegger vor Riccardo Zoidl durch. Der Sieg blieb aber sozusagen in der Familie. Denn Eibegger, ein gebürtiger Steiermärker, und Zoidl starten beide für das Team Gourmetfein.

Ein großes Kaliber in der heimischen Radszene ist auch der Kärntner Hans-Jörg Leopold, der den dritten Rang belegte. Leopold war heuer bei der Österreich-Rundfahrt drittbester Österreicher.

Spezialwertung für Waffenradler

Ein prominenter Starter hatte sich auch für das Skiroller-Mountain-Race angemeldet. Skilangläufer Christian Hoffmann, Goldmedaillengewinner bei Olympia in Salt Lake City 2002, musste am Samstag aber wegen Krankheit absagen.
Besonderes Aufsehen erregten die zahlreichen Kinder und Jugendlichen, die an den für sie ausgerichteten Spezialbewerben teilnahmen. Ein besonderer Hit waren die außergewöhnlich gekleideten Waffenradfahrer.

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Artikel gsto 26. August 2013 - 00:04 Uhr
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