Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Dienstag, 11. Dezember 2018, 10:24 Uhr

Linz: 2°C Ort wählen »
 
Dienstag, 11. Dezember 2018, 10:24 Uhr mehr Wetter »
Oberösterreich  > Mühlviertel

Denkmalamt und Braucommune einigten sich beim Thema Sudhaus-Neubau

FREISTADT. Zwei Jahre diskutierten Denkmalamt und Brauerei über den Neubau des Sudhauses. Erst im September konnte ein Kompromiss gefunden werden.

Denkmalamt und Braucommune einigten sich beim Thema Sudhaus-Neubau

An diesem Eck soll der außenstehende Kessel positioniert sein. Bild: Barbara Eidenber

Der Streit zwischen Denkmalschützern und Braucommune schwelte schon lange und gipfelte im Jänner in einer Pressekonferenz, in der Prokurist Ewald Pöschko klar machte: „Da können wir den Betrieb gleich zumachen, wenn wir im Brauhaus nichts mehr angreifen dürfen.“ Auslöser der Diskussion war der Neubau des Sudhauses, das im vorderen Teil des Brauhauses situiert und für die Landesausstellung innen und außen einsehbar werden soll. Dafür sollten aber zwei Kellergewölbe zerstört werden. „Man kann nicht sagen, man macht ein Denkmal zugänglich, indem man einen Teil davon zerstört. Das ist einer der wenigen erhaltenen Brauereikeller“, konterte Robert Wacha vom Denkmalamt. Auch die Wirtschaftskammer bezog Stellung. „Die Interessen der Wirtschaft finden im Denkmalschutzgesetz zu wenig Niederschlag. Es muss einen Interessensausgleich geben“, so Präsident Rudolf Trauner. Im Juli schließlich gab es erste Anzeichen für ein Einlenken des Denkmalamtes, im September wurde schließlich der gefundene Kompromiss präsentiert: Drei Kessel sollen im Brauhaus und einer außerhalb positioniert werden. Statt wie geplant für die vier Kessel die Gewölbe vollständig zu durchbrechen, werden sie nun am Scheitel positioniert. Dadurch muss nur ein kleiner Teil des ursprünglich geplanten Mauerwerks zerstört werden. Der Kessel außerhalb soll als Blickfang dienen. Sowohl Denkmalamt als auch Braucommune zeigten sich zufrieden mit der Lösung, die der Denkmalbeirat – ein Expertengremium – erarbeitet hatte. Einziger Wermutstropfen aus Sicht der Brauerei: „Es ist mit Mehrkosten von 150.000 Euro zu rechnen“, so Obmann Rudolf Scharizer. (eiba)

Kommentare anzeigen »
Artikel 31. Dezember 2008 - 00:04 Uhr
Mehr Mühlviertel

Borkenkäfer hält Waldbauern auch im Winter auf Trab

MÜHLVIERTEL. Viel Arbeit haben die Waldbesitzer vor sich um einer Käfer-Katastrophe vorzubeugen.

Volkskultur im Wirtshaus

BAD LEONFELDEN. Toni Pichler ist eine schillernde Gestalt der Volksmusik-Szene.

Faustball-Derby ging an Freistadt, Arnreit gewann gegen Ulrichsberg

ARNREIT. Sportliches Gipfeltreffen in der Faustballhochburg Mühlviertel.

Neuer Diakon in Schlägl

SARLEINSBACH. Vitus Stefan Glira vom Bischof zum Diakon geweiht.

Lehrlings-Casting: Beste Schüler aus Grein und Perg

STEYREGG. In der Bauakademie Oberösterreich testeten Betriebe der Bauinnung bei einem Lehrlings-Casting ...
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS