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Ärger um gesperrte Bahnkreuzung in Mauthausen, Hoffnung für Aisthofen

MAUTHAUSEN. Weil die geplante Alternativvariante nicht zustande kam, musste die Bahnkreuzung an der Oberhaider Straße in Mauthausen gesperrt werden.

Eine Alternative zur Sperre der Bahnrkeuzung an der Oberhaider Straße kam nicht zustande. Foto: lebe Bild: Foto: lebe

MAUTHAUSEN/SCHWERTBERG/PERG. Als Zufahrtstraße an die B123 sowie Verbindung nach Zirking war die Oberhaider-Gemeindestraße in Mauthausen eine beliebte Verbindung für die Bewohner im Osten des Gemeindegebietes. Speziell Pendler aus der Professor-Gerstmayr-Siedlung, die in Schwertberg oder Pregarten arbeiten, schätzten diese Straße.

Damit ist nun aber Schluss: Im Zuge der Sicherung von Bahnkreuzungen an der Donauuferbahn wurde der Übergang nämlich aufgelöst. Zwei massive Leitschienen sperren die Straße beidseitig der Bahn ab. „Während in Schwertberg eine Schrankenanlage für ein Maisfeld errichtet wurde, hat man diese Straße einfach aufgelassen. Viele Autofahrer müssen täglich mehrere Kilometer Umweg durch ein Ortsgebiet nehmen. Verstehe einer diese Logik“, zeigt der Mauthausener Unternehmer Martin Steinkellner auf der OÖN-Facebook-Seite auf.

„Wir hatten ein fertiges Konzept für eine Anbindung der Straße an die B123 mit sicherer Bahnkreuzung. Gescheitert ist es letztendlich daran, dass wir von den Bauern vor Ort dafür keinen Grund bekommen haben“, sagt der Mauthausener Bürgermeister Thomas Punkenhofer (SP). Demnach hätte die Oberhaider Straße über einen Linksbogen an die B123 angebunden werden sollen. „Von dort hätten wir einen sicheren Übergang über die Bahn gehabt“, so Punkenhofer. Die Sperre der Kreuzung sei keineswegs den ÖBB anzulasten, betont Punkenhofer.

Aisthofen-Lösung in Griffweite

Unmittelbar vor einer Lösung stehen dürfte hingegen die Sicherung der Bahnübergänge in der Ortschaft Aisthofen an der Gemeindegrenze zwischen Perg und Schwertberg. Hier wurden an den Übergängen der ehemaligen B3 sowie bei der Haltestelle Aisthofen Schrankenanlagen errichtet. Der Übergang beim Kamig-Betriebsgelände wurde mit einer Ampelanlage versehen und kann um einen Schranken ergänzt werden.

Bleiben noch zwei Übergänge ohne technische Sicherung: Der „Gartner-Übergang“ wird am 7. Dezember geschlossen. Bleibt das Problem Dachsberg-Übergang. Hier habe man ein Verfahren eingeleitet, um eine 150 Meter lange Verbindungsstraße zwischen Dachsberg-Zufahrt und Kamig-Übergang errichten zu können, sagt Pergs Bürgermeister Anton Froschauer (VP). Dann könne man die gefährliche Dachsberg-Kreuzung schließen und den Nahverkehr über den Kamig-Übergang führen. „Wir arbeiten mit Nachdruck an einer Lösung. Dort wo es stockt, liegt es nicht an den ÖBB“, ergänzt Schwertbergs Bürgermeister Max Oberleitner (VP).

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Artikel Von Bernhard Leitner 01. Oktober 2017 - 09:15 Uhr
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