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Donau und Inn steigen weiter an, noch keine Hochwassergefahr

21.Mai 2019

Dienstagfrüh um 9 Uhr hatte der Inn in Schärding einen Wasserstand von 4,26 Meter.

Die Vorwarnstufe in Schärding am Inn wurde bereits Dienstagmittag erreicht und der maximale Wasserstand wird für heute Nacht im Bereich von 550 cm erwartet.

Nach einem kurzen Anstieg in den kommenden Stunden wird ein weiterer Anstieg der Wasserstände an den Donaupegeln für Donnerstag prognostiziert. Die Alarmstufen an den Pegeln der oberösterreichischen Donau werden aus derzeitiger Sicht nicht mehr erreicht.

Für die nächsten 24 Stunden werden noch ergiebiger Regen im Bereich der Nordalpen und von Bayern bis ins
Innviertel vorhergesagt. Die Niederschläge lassen aber dann am Mittwoch nach und für Donnerstag ist
kein weiterer Regen mehr zu erwarten.

Schärding heute 13 Uhr:

Hochwasserbericht von Dienstagmittag

Die starken Niederschläge im Einzugsgebiet des Inns und der Salzach wirken sich bereits in Schärding am Inn mit Überschreiten der Vorwarnstufe von 520cm (12:00) aus. Die Prognosen lassen für heute Abend noch einen möglichen Anstieg bis ca. 570cm erwarten.

Die Alarmstufen an den Pegeln der oberösterreichischen Donau werden aus derzeitiger Sicht knapp nicht erreicht. Aufgrund einer Änderung bei den Niederschlagsprognosen fällt der Anstieg etwas flacher aus
und es werden die Hochwassermaxima an der Donau erst für Donnerstag prognostiziert.

Für Dienstagabend werden noch anhaltende und ergiebige Niederschläge im Bereich der Nordalpen, in
Bayern bis ins Innviertel vorhergesagt, die auch bei kleineren Gewässern zu Ausuferungen führen
können. Am Mittwoch und Donnerstag sind nur noch geringe Niederschlagsmengen prognostiziert.

Pegelstände Inn von 12.30 Uhr:
Schärding: 528 cm

Die Feuerwehr kontrolliert die Pegelstände des Inn.

Pegelstände Donau von 17 Uhr:
Achleiten: 475
Wilhering: 558
Linz: 475
Mauthausen: 494
Grein: 831

Pegelstände Traun:
Wels: 307

Pegelstände Enns:
Steyr Ortskai: 367

 

Video: Von Vorarlberg bis Oberösterreich regnet es am Dienstag weiter, zum Teil intensiv. 

Wetterbesserung schon in Sicht

Da die Schneefallgrenze meist noch oberhalb von 2000 Metern liege, komme durch die Schneeschmelze zusätzlich Wasser in die Bäche und Flüsse, sagte ein ZAMG-Meteorologe. Außerdem können sich in die Regenfront auch noch Gewitter "einmischen", die kleinräumig für kurze Zeit den Regen noch verstärken. Aus gestriger Sicht sollte der Regen allerdings im Laufe des Mittwochs in ganz Österreich abklingen.

Die restliche Woche soll zwar weiterhin wechselhaft mit Regenschauern und Gewittern sein, allerdings sollen die großräumigen starken Niederschläge dann ein Ende nehmen.

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20. Juli 2019