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Oberösterreich

Mitarbeiter des Asylamts nach Posting suspendiert

Von OÖN-Lokalredaktion   11. Oktober 2019 00:04 Uhr

Mitarbeiter des Asylamts nach Posting suspendiert
BFA leitete Disziplinarverfahren ein. (OÖN)

LINZ. Michael H. ist beim Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl in Linz tätig. Er hatte auf Facebook ein Posting kommentiert, in dem Flüchtlinge als "zu uns gereiste Malaria-Gelsen" diffamiert wurden.

Als "wirksames Mittel" gegen Flüchtlinge wurde dort eine Pistole der Marke "Glock 20" empfohlen. H. kommentierte unter dieses Posting, dass wohl eine "Glock30"-Pistole besser geeignet wäre und versah diesen Kommentar mit einem zwinkernden Smiley. Er ist inzwischen vom Dienst beim Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl suspendiert worden. Ein Disziplinarverfahren gegen ihn ist noch nicht abgeschlossen. Auch seine Funktionen bei der FPÖ hat H. inzwischen zurückgelegt.

Anschober: "Verfahren prüfen"

Für Integrationslandesrat Rudi Anschober (Grüne) sind die gesetzten Schritte des Bundesamtes aber nicht ausreichend. Er richtete nun ein Schreiben an das Innenministerium, in dem er das Ressort auffordert, Asylverfahren, an denen H. direkt oder indirekt beteiligt war, zu überprüfen. Nur dadurch könne "jeder Verdacht ausgeräumt werden".

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