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Oberösterreich

Mehr als 1000 Covid-Patienten in den Spitälern

23. Oktober 2021 00:04 Uhr

Corona-Patient im Spital

LINZ/WIEN. Erstmals in diesem Herbst liegen bundesweit wieder mehr als 1000 Covid-Patienten in den Spitälern – 224 davon auf Intensivstationen.

Die Zahl der Covid-Erkrankten in den österreichischen Krankenhäusern steigt weiter. Am Freitag brauchten bundesweit 1004 Patienten spitalsärztliche Hilfe: so viele wie zuletzt Mitte Mai. 224, rund 22 Prozent, müssen auf einer Intensivstation betreut werden. In Oberösterreich benötigen inzwischen 209 Covid-Patienten ein Spitalsbett, 32 von ihnen liegen auf einer Intensivstation.

Damit nähert sich unser Bundesland wieder der Marke von 34 mit Covid-Patienten belegten Intensivbetten. Diese ist insofern relevant, weil dann mehr als zehn Prozent der verfügbaren intensivmedizinischen Kapazität mit Covid-Patienten belegt wäre. Ist das der Fall würden umgehend Ausreisekontrollen im Bezirk Braunau schlagend. Mit einer Impfquote von 51,9 Prozent ist der Bezirk bundesweites Schlusslicht aller Bezirke.

Scheibbs, Melk: Ausreisekontrolle

Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg im Bezirk Braunau auch gestern wieder – und zwar auf 519,3. Noch stärker von Neuinfektionen betroffen ist in Oberösterreich der Bezirk Gmunden. Dort erreichte die Sieben-Tage-Inzidenz gestern 587,6. Weil die Impfquote im Bezirk Gmunden aber höher als im Bezirk Braunau ist, sind Ausreisekontrollen dort noch kein Thema. Sollte die Inzidenz in Gmunden über 600 steigen und über mehrere Tage anhaltend über diesem Wert bleiben, wird es aber auch dort kritisch.

Coronabedingte Ausreisekontrollen gibt es ab heute in zwei niederösterreichischen Bezirken. Sowohl im Bezirk Melk (Inzidenz: 723; Impfquote: 58,0 Prozent) als auch im Bezirk Scheibbs (Inzidenz: 567,8; Impfquote: 55,1 Prozent) muss bei der Ausreise ein 3-G-Nachweis erbracht werden. Vorgesehen sind in beiden Bezirken stichprobenartige Kontrollen. Bis einschließlich Montag gibt es keine Sanktionen, ausgesprochen werden vorerst nur Verwarnungen.

Intensivpatienten aus Rumänien

Österreich hat gestern auch zwei Covid-19-Intensivpatienten aus Rumänien aufgenommen. Rumänien hatte am Donnerstag die europäische Staatengemeinschaft allgemein um Hilfe ersucht, da die Fallzahlen zuletzt stark angestiegen sind. Besonders betroffen ist die Region rund um Bukarest. Die beiden Patienten werden in Spitälern in Niederösterreich untergebracht. Auch Tirol hat seine Hilfe angeboten.

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