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Matrose nach Sturz in die Donau ertrunken

Von nachrichten.at   25.Mai 2019

Donau wieder frei, doch Schiffe bleiben aus
(Symbolbild)

Das Unglück ereignete sich gegen 7 Uhr morgens. Ein slowakischer Schubverband verließ den Ennser Hafen und bog flussabwärts in die Hochwasser führende Donau ein. Der Druck der Strömung war so groß, dass der Schubverband etwas quer gestellt wurde und einen Pfeiler der Donaubrücke Mauthausen streifte.

Durch den Aufprall stürzte der 29-jährige Matrose aus Serbien, der gerade aus der Kabine ins Freie getreten war, über die nur 40 cm hohe Reling in die reißende Donau. Laut Polizeiangaben trug der Mann keine Schwimmweste.

Zeugenaussagen zufolge, versuchte er noch schwimmend das Ufer zu erreichen. Nach kurzer Zeit ging er jedoch unter. Die Donau hatte zu diesem Zeitpunkt nur 13 Grad Celsius.

Der Schubverband wurde von der Besatzung wieder gekoppelt und in Höhe des Hafens Au/Donau auf oberösterreichischer Seite am Havarieabsetzplatz geankert.

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19. Juli 2019