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Oberösterreich

Maria-Theresia Wirtl: Die Mutter der Genusslandstraße

Von Herbert Schorn 14. September 2019 00:04 Uhr

Maria-Theresia Wirtl, Organisatorin der Genusslandstraße in Linz (li.)

Maria-Theresia Wirtl organisiert die Schmankerl-Meile im Herzen von Linz

Apfelschlangerl, Apfelkuchen, Apfeltarte – die Mitarbeiter von Maria-Theresia Wirtl werden derzeit mit Apfelgerichten eingedeckt. „Ich glaube, sie sind schon ein wenig übersättigt“, sagt die 59-Jährige und lacht. Doch es hilft nichts: Der hauseigene Apfelbaum in Wartberg/Aist liefert derzeit Früchte en masse. „Und wegwerfen geht nicht.“

Die Liebe zu regionalen Produkten gehört bei der Mühlviertlerin quasi zur Job-Beschreibung. Sie leitet die Stabsstelle „Genussland“ in der Abteilung Land- und Forstwirtschaft beim Land Oberösterreich und organisiert mit ihrem Team die von den OÖN präsentierte Genusslandstraße, die heute noch von 9 bis 18 Uhr offen hat. Dort können Besucher bei 160 regionalen Anbietern Leckerbissen kosten.

Die 59-Jährige ist seit zwölf Jahren für das „Genussland Oberösterreich“ zuständig. Diese Marke wurde vom Land kreiert, um heimische Erzeugnisse zu vermarkten. Mit Erfolg: Mittlerweile sind 400 Produzenten an Bord, auch in 110 Gastronomiebetrieben und in 500 Geschäften gibt’s die Produkte.

Für Wirtl war der Einstieg in das „Genussland“ vor zwölf Jahren ein Neuanfang. Zuvor war sie in der Kulturabteilung unter anderem für die Literaturförderung oder den Landeskulturbeirat zuständig. Dennoch sagte sie sofort zu, als das Angebot kam. Sie sieht in den beiden Bereichen keinen Gegensatz: „Auch die Kulinarik ist Teil der Kultur des Landes, nämlich die Kultur des Schmeckens und Riechens.“ Für sie gibt es keine schönere Aufgabe, als die bäuerlichen regionalen Produkte zu vermarkten.

Mit Essen und Trinken kennt sich Wirtl aus: Sie wuchs in Asten als Tochter eines Wirts auf. Noch heute liebt sie es, Freunde einzuladen und aufwändig zu bekochen. Mittlerweile lebt sie mit ihrem Mann Herbert, einem pensionierten Banker, in Wartberg/Aist, der 27-jährige Sohn Severin arbeitet in England. Zu Hause gibt’s, wann immer möglich, Speisen mit Produkten aus dem Garten. Denn: „Ich ernte für mein Leben gern.“

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Herbert Schorn

Redakteur Land und Leute

Herbert Schorn
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