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Linz

Wie das Kuddelmuddel Kultur zu den Kindern bringt

26. September 2020 00:04 Uhr

Wie das Kuddelmuddel Kultur zu den Kindern bringt
Die nummerierten Wartekojen warten darauf, mit Besuchern gefüllt zu werden.

LINZ. Linzer Kinderkulturzentrum startet mit "mobilen" Angeboten und "Familien-Inseln" in die neue Saison.

Zuerst war da der Frust über das erzwungene Nichtstun im Corona-Lockdown, dann kam der unbändige Wunsch, zu schauen, was kulturell trotz der schwierigen Rahmenbedingungen möglich ist. Denn entmutigen lassen wollte sich das Kuddelmuddel-Team rund um Manfred Forster auf keinen Fall. So viel Planung und so viel Flexibilität wie irgendwie möglich kennzeichnen das Programm für die neue Saison 2020/21 des Kinderkulturzentrums, das gestern präsentiert wurde.

Neue Ideen ausprobieren

Künftig sind primär Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag die Spieltage, geboten werden maximal je eine Vorstellung am Vormittag, Nachmittag oder Abend. Mehr sei derzeit in Anbetracht der Größe des Wartebereichs nicht zu stemmen, so Forster.

Für das Foyer hat sich das Team etwas Besonderes einfallen lassen. "Für die Familien gibt es dort nummerierte Kojen, wo sie auf den Vorstellungsbeginn warten", sagt Forster. Von den Kojen aus werden die vorab registrierten Besucher zu den "Familien-Inseln" im Saal geleitet. Dies erfolgt mit dem Ziel, die Kontakte der Gäste untereinander zu reduzieren und den Mindestabstand gut einhalten zu können.

Die Sitzplatzzahl hat sich Corona-bedingt auf 30 bis 45 mehr als halbiert, normalerweise könnten 80 bis 100 Besucher pro Vorstellung teilnehmen. Innerhalb des Gebäudes gilt Maskenpflicht, nicht aber auf den Sitzplätzen.

Auch wenn viele Besucher dem Kuddelmuddel die Treue halten, sind auch Absagen derzeit ein Thema: Denn die Schul- und Kindergartenklassen, die sonst gerne in die Langgasse 13 kommen, bleiben aus. "Wenn die Kinder nicht zu uns kommen können, dann kommen wir zu ihnen", erklärt Forster die Idee des "mobilen Kuddelmuddel"-Angebotes. Es kann direkt in den Einrichtungen, etwa im Schulsaal, aufgebaut werden.

Wie das Angebot angenommen wird, ist noch fraglich: "Aber wir wollen es wenigstens probieren", sagt der Kuddelmuddel-Leiter. Die Situation mit Einnahmenrückgängen auf 40 Prozent und erhöhtem Personalaufwand sei schwierig. Gedrucktes Programm gibt es wegen der Corona-bedingt unsicheren Lage keines, aktuelle Infos gibt es unter kuddelmuddel.at. (jp)

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