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Linz

Weiter Aufregung über in Park gefällte Tanne

18. November 2020 00:04 Uhr

Weiter Aufregung über in Park gefällte Tanne
Vor dem Rathaus statt im Park

LINZ. "Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter..." Dieses versöhnliche Weihnachtslied wird in Linz dieser Tage nicht angestimmt.

Zu groß ist der Ärger über das Fällen jener großen Tanne, die im denkmalgeschützten Bauernbergpark umgeschnitten wurde, um vor dem Neuen Rathaus in Urfahr ein paar Wochen als Weihnachtsbaum zu dienen.

So haben Unbekannte als "Zeichen der Trauer" über das gedankenlose Vorgehen der Abteilung Stadtgrün eine Grabkerze auf dem Baumstumpf im Bauernpark aufgestellt. Diese soll von Mitarbeitern des Magistrats wieder entfernt worden sein. Die Fronten bleiben also verhärtet.

Mindestens 40 Jahre alt

Vor allem eine Aussage von Martin Krammer, dem Direktor des Geschäftsbereichs "Stadtgrün und Straßenbetreuung", erregt die Gemüter. Krammer hatte im OÖN-Gespräch gemeint, dass das Umschneiden des Baums ein normaler Vorgang gewesen sei. "Vor 15 Jahren wurden diese Bäume im Bauernbergpark als Christbaumkultur gepflanzt. Um sie später genau für diesen Zweck, nämlich als Weihnachtsbäume im öffentlichen Raum zu verwenden."

Die Behauptung, dass besagte Tanne nur 15 Jahre alt sei, "ist absurd", sagt Günter Eberhardt von der Linzer Baumrettungsinitiative. Am Stumpf sei deutlich zu erkennen, dass der Baum mindestens 40 Jahre alt sei. (eda)

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