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Radfahrer taucht ab: Ein Video zeigt Schwächen 

Von rgr   18.Juni 2019

„Mehr Radwege, weniger Ärger“ - so lautet die Botschaft am Ende des knapp einmütigen Videos, in dem sich ein Radfahrer ins Wasser begibt, um durch die Donau ans andere Ufer zu tauchen, um so der Gefahrenstelle Nibelungenbrücke auszuweichen.

Es ist ein pointiertes Video unter der Regie von Grünen-Gemeinderätin Sophia Hochedlinger, das auf ein erstes Problem aufmerksam machen soll. „Problemstellen ziehen sich durch das gesamte Stadtgebiet“, sagt Mobilitätssprecher Klaus Grininger. Um diese zu beseitigen, braucht es Geld. Deshalb müsse das Radbudget deutlich aufgestockt werden.

Generell würde der Radverkehr in finanzieller Hinsicht stiefmütterlich behandelt. Lediglich 285.000 Euro stehen jährlich im Radbudget der Stadt Linz zur Verfügung, wobei die Radabstellanlagen nicht inkludiert sind. „Das sind umgerechnet 1,50 Euro pro Linzer“, so Grininger. Der Stadt Salzburg sei der Radverkehr rund acht Mal so viel Wert. Das kann man dann auch an einem deutlich höheren Radfahranteil ablesen.

Griniger gibt zwar zu, dass in den vergangenen Monaten Verbesserungen wie mehr Abstellplätze umgesetzt worden sind, aber es gebe immer noch genügend zu tun. 

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24. August 2019