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Linz

Ordnungsdienst soll aufgestockt werden

23. Oktober 2021 00:04 Uhr

Ordnungsdienst soll aufgestockt werden
Der Ordnungsdienst soll mehr Mitarbeiter bekommen.

LINZ. Neben neuen Mitarbeitern wird auch zweiter Standort im Linzer Süden gesucht.

1961 Einsätze im Juli, 1238 im August, 1410 im September – die vergangenen Monate waren für den Ordnungsdienst sehr fordernd. "Das wird in Zukunft sicherlich nicht weniger", weiß der alte und neue FP-Sicherheitsstadtrat Michael Raml. Der deshalb auch plant, den Ordnungsdienst in der kommenden Legislaturperiode auszubauen. Derzeit sind 30 Mitarbeiter auf Streife unterwegs, auf 50 soll der Dienst ausgebaut werden. "Das ist bereits Gegenstand der Verhandlungen für das nächste Budget", so Raml, der diesbezüglich mit der designierten Finanzreferentin Tina Blöchl (SP) Gespräche führen wird.

Zweiter Standort

Neben der Aufstockung schwebt Raml auch ein zweiter Standort neben der Zentrale, die derzeit am Urfahranermarkt-Areal ist, vor. "Die Zahl der Einsätze im Linzer Süden steigt, auch, weil dort immer mehr Wohnungen entstehen. Deshalb wäre es wichtig, dass wir dort in der Nähe einen Standort haben, um die Anfahrtszeiten zu reduzieren", sagt Michael Raml, der aber auch einschränkt: "Sollte das aus budgetären Gründen jedoch nicht möglich sein, überlegen wir, die Zentrale zu verlegen, etwa in den Bereich der Unionkreuzung." Ein konkretes Objekt hat er dort aber noch nicht im Auge.

Konkret sind hingegen seine Vorstellungen betreffend Blackout-Vorsorge: "Unser Ziel muss es sein, den Kern der Stadt, sprich die Linz AG und die städtischen Firmen, so weit wie möglich gegen einen großflächigen Stromausfall abzusichern, um den Betrieb im Ernstfall aufrechterhalten zu können." Derzeit wird der Status quo erhoben, um eventuelle Schwachstellen zu entdecken. "Am Ende soll jeder Mitarbeiter bei einem Blackout genau wissen, was wann wie zu geschehen hat und was genau er tun muss", so Raml.

Info-Offensive

Neben der Vorsorge in den städtischen Unternehmen plant er auch noch eine Info-Offensive mit speziellen Veranstaltungen gemeinsam mit dem Zivilschutzverband, "um auch die 208.000 Einwohner auf den Ernstfall vorbereiten zu können", sagt der Sicherheitsstadtrat. Wobei er bei der Vorsorge auch stark auf die Eigenverantwortung der Linzer setzt. (kitz)

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