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Linz

Neue Passage zum Sitzen, Verweilen, Genießen

Von nachrichten.at/rgr   07. Oktober 2021 10:35 Uhr

Noch wird zwischen den Magazinen gebaut, aber in wenigen Monaten wird die „aLASKA-Passage“, angelehnt an das benachbarte Handelshaus Laska, eine Flaniermeile.

LINZ. Am Dach wird künftig Sonnenenergie erzeugt, aber auch zu ebener Erde wird die Linzer Tabakfabrik grüner. Mit der Entsiegelung der „aLASKA-Passage“ wird die Aufenthaltsqualität gesteigert.

„Die Tabakfabrik soll zur Vorbildfabrik werden“, sagt Chris Müller. Der kreative Mastermind des Zentrums für kreative Industrien sieht das Areal inmitten einer Transformation von der Zigarettenproduktion in das digitale Zeitalter mit neuen Arbeitsformen.

In der Zeit des Klimawandels sei es mehr als passend, entsprechende Zeichen zu setzen. „Wir haben hier keinen Flecken Erde versiegelt, haben nichts auf die grüne Wiese gebaut, sondern wälzen ein Industrieareal um“, so Müller im Gespräch mit den OÖN. 

Nächstes sichtbares Zeichen wird die neue Flaniermeile zwischen den Magazinen. Derzeit geht es an die Gestaltung des 75 Meter langen und rund 16 Meter breiten Streifens zwischen dem Magazin 2 und dem Art Magazin an der Unteren Donaulände. In wenigen Monaten sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

"Kontrastreiche" Verbindung

Mit der „aLASKA-Passage“ stellt die Tabakfabrik eine Verbindung vom Peter-Behrens-Platz ins aufstrebende Hafenviertel her. Die Linzer Bevölkerung soll hier mit großzügigen Sitzgelegenheiten, einem Park mit bis zu 15 größeren Bäumen und einem Gastgarten angezogen werden.

Die Neugestaltung der Passage wird kontrastreich und den Übergang vom Asphalt ins Grünland auch optisch ausdrücken. Die asphaltierte Fläche wird verschwinden, in dem es von Nord nach Süd allmählich abreißt, dann nur mehr geschottert ist und schließlich in eine Wildblumenwiese übergeht.

Geplant ist eine „üppige Bepflanzung“, die der Vision einer grünen Oase folgt. Schon in wenigen Jahren soll der Innenhof der Tabakfabrik gänzlich autofrei sein.

Kulinarische Anziehungspunkte

Architekt Philipp Weinberger will mit seinen Entwürfen Geschichten erzählen und will in der Tabakfabrik der Natur viel Platz geben, um einen Raum entstehen zu lassen, der zum Verweilen und Entspannen einlädt.

Kulinarische Anziehungspunkte sollen die dunklen Pizzen von Carbone Pizza als auch das neue Lokal von Aroy Thai werden. 

Möglich wird die neue Passage durch den Abriss des 1969 errichteten Zwischenmagazins A, das den direkten Weg vom Peter-Behrens-Platz in die Holzstraße jahrzehntelang versperrte.  Der Gastroanbieter übersiedelt vom Peter-Behrens-Platz ins Erdgeschoß des Art Magazins und zieht vom anfangs improvisierten Streetfood-Wagen ins eigene Restaurant samt großzügigem Gastgarten um.

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