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Linz

Luger braucht keine „Ampel-Festspiele“

05. Februar 2021 12:04 Uhr

Bürgermeister Klaus Luger bleibt weiter kein Freund der Corona-Ampel.

LINZ. „Nicht schon wieder Ampel-Festspiele“: Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger versteht nicht, dass immer noch daran festgehalten wird.

Irritiert. So reagiert der Stadtchef auf Berichte, wonach Wien auf der Corona-Ampel eigentlich Orange sei. Gut und schön, wenn damit der Stadtregierung ein guter Job im Krisenmanagement attestiert werde, aber eigentlich war Luger der Ansicht, dass die „infantilen bunten Lichtspiele auf der Anschober-Ampel eigentlich ein Ende gefunden hätten“.

Ein Freund der Corona-Ampel war Luger nie. Angesichts von 100.000 Menschen, die täglich nach Linz ein- und auspendeln, sah er in der Farbgebung nach Bezirken nie einen Sinn. Noch dazu, wo Kriterien zum Handeln oder für Sanktionen nie damit verbunden gewesen seien.

Im Straßenverkehr hätte eine solche Lichtsignalanlage mehrfache Massenkarambolagen zur Folge gehabt: „Wenn nicht klar kommuniziert wird, ob Rot bedeutet, dass ich nicht mehr fahren darf, oder doch ein bisschen, aber nur langsam mit aufmerksamen Links-Rechts-Schauen, oder doch eher besonders schnell die Kreuzung queren soll, führt das zu unabsehbaren Verhalten“, so Luger weiter.

Statt verwirrende Ampelsignale auszusenden, sollte sich die Regierung auf die Sacharbeit und vor allem aufs Impfen konzentrieren, sagte der Linzer Bürgermeister. Damit würde man den Bedürfnissen der Menschen rascher und einfacher gerecht werden.

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