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Linz

Linzer Bürgermeister Luger fordert Quarantäne für Testverweigerer

Von nachrichten.at   18. Dezember 2020 10:52 Uhr

Bürgermeister der Stadt Linz: Klaus Luger (SP)

LINZ. Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) hat am Freitag für den geplanten zweiten Massentest im Jänner eine zehntägige Quarantäne für alle jene gefordert, die nicht daran teilnehmen. Einen weiteren Lockdown würde Luger mittragen, hieß es in einer Aussendung.

Anstelle von "Geldgeschenken für das Sich-Testen-Lassen" würde er "zum Schutz der Gesellschaft" die Quarantäne-Regel, wie sie "bereits in anderen Ländern praktiziert wurde, begrüßen. 

  • Am Freitag wird die Regierung einen dritten harten Lockdown verkünden. Wer sich nicht testen lässt, soll eine weitere Woche im Lockdown, also zuhause in Quarantäne, verharren müssen. Mehr dazu in unserem Liveticker.

"Wenn wir neuerlich Massentests durchführen sollen, dürfen wir uns nicht mit einem dermaßen enttäuschenden Ergebnis wie beim ersten Mal zufriedengeben", so Luger in einer Aussendung. Es liege in der Verantwortung jedes Einzelnen, 2021 weitere Beschränkungen für alle vermeiden zu helfen. So bezeichnete er es als "Bürgerpflicht", einen kostenlosen freiwilligen Antigentest machen zu lassen. Daher lehne er auch eine "monetäre Belohnungen für die Teilnahme ab".

Nicht überraschend kommt die kategorische Ablehnung der Linzer Freiheitlichen zu diesem "Hausarrest a la Luger". Vizebürgermeister Markus Hein sprach von einem Zick-Zack-Kurs des Bürgermeisters, der nur noch zu stärkerer Verunsicherung beitrage. Die Linzer würden eine klare und verständliche Linie brauchen. Wie die aussehen würde, konkretisierte Hein nicht. Er plädierte nur allgemein für die "Freiheit der Menschen".

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