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Linz

Linz will die Fläche von Solaranlagen mehr als verdoppeln

19. Juni 2021 00:04 Uhr

Linz will die Fläche von Solaranlagen mehr als verdoppeln
Der Plan für die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Design Centers. (Stadt Linz)

LINZ. Die Stadt will Photovoltaikanlagen auf dem Design Center, der Feuerwache Nord und zwei Schulen errichten.

Auf einer Dachfläche von etwa 1000 Quadratmeter hat die Stadt Linz Photovoltaikanlagen angebracht. Nun sollen die Anlagen auch auf dem Dach des Design Centers, der Feuerwache Nord, der Edmund-Aigner- und der Theodor-Grill-Schule Platz finden. Alleine mit der Generatorfläche auf dem Design Center könnte die Fläche an Solaranlagen verdoppelt werden.

"Klimaneutralität ist nicht nur das Pflanzen von Bäumen oder umweltfreundlicher Verkehr, gerade Solaranlagen leisten einen enormen Beitrag, dass Linz die Trendwende in der Energieversorgung

schafft", sagt Umweltstadträtin Eva Schobesberger (Grüne).

Seit dem Jahr 2012 lässt die Stadt Linz bei jeder Neu- oder Umbaumaßnahme prüfen, ob die Errichtung einer Solarenergie-Anlage möglich ist. "In der Technik hat sich viel getan, die Photovoltaikanlagen sind dünner und leistungsfähiger geworden", sagt Andreas Reinhardt, Bereichsleiter Stromdienstleistungen von Linz Strom. "Jetzt ist es möglich, Anlagen an Stellen anzubringen, an denen sie früher undenkbar gewesen wären", sagt Liegenschaftsreferentin Regina Fechter (SP).

96 Tonnen CO2 eingespart

Wie etwa am Dach des Linzer Design Centers. An der höchsten Stelle des Gebäudes soll eine Generatorfläche von 1000 Quadratmetern entstehen, allein mit dieser Anlage könnten mehr als 96 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Auch auf der Edmund-Aigner-Schule am Froschberg und der Theodor-Grill-Schule in Auwiesen soll Freifläche für Solaranlagen genutzt werden. An beiden Schulen gemeinsam sollen mehr als 120 Solarmodule verbaut werden.

Das vierte Gebäude, auf dem eine Photovoltaikanlage Platz finden soll, ist die Feuerwache Nord. Die Anlage soll einen Jahresertrag von circa 1000 Kilowattstunden erreichen. Damit sollen die elektrischen Anlagen der Feuerwehr versorgt werden. Mit den vier neuen Anlagen könnten bei passender Wetterlage 57 Einfamilienhäuser versorgt werden.

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