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Linz

Linz und der Mistkübel mit Sonnenkraft 

Von nachrichten.at/rgr   11. August 2022 13:33 Uhr

Stadträtin Eva Schobesberger mit dem „WasteMate 240“, der in Linz getestet wird.

LINZ. Wer aufmerksamen Auges auf dem Linzer Taubenmarkt unterwegs war, mag ihn schon erblickt haben: den Mistkübel, der mehr ist als „nur“ ein Mistkübel.

Er ist neu und er ist größer als gewohnt. Vor allem aber ist er energietechnisch ein Vorzeigemodell. Die Rede ist vom Mistkübel im Bereich des Taubenmarktes, der Pressmüllbehälter genannt wird und solarbetrieben ist. „WasteMate 240“ heißt das Modell. Der „größte und nachhaltigste Abfallbehälter“ eignet sich besonders gut an belebten Orten mit Spitzenlasten. Die eingebaute Presse verdichtet den Abfall fünf- bis achtmal.

Mit einem Fassungsvolumen von 240 Liter fasst der moderne Abfallbehälter viel Müll und arbeitet dabei völlig unabhängig über ein Solarpanel auf der Oberseite, so die zuständige Stadträtin Eva Schobesberger. Nun wird getestet, wie praktikabel dieser neue Müllbehälter ist. Eines ist für das „Testobjekt“ aber schon jetzt klar: „Wir bleiben dadurch flexibel, weil der Standort nicht davon abhängig ist, ob es einen Stromanschluss gibt“, sagt Schobesberger. Dank der Kraft der Sonne kann der moderne Mistkübel praktisch überall, wo viel los ist, aufgestellt werden und ist immer betriebsbereit.

Übrigens: Mit Strom betriebene Müllbehälter, die den Abfall verdichten, gibt es in Linz schon. Die solarbetriebe Variante ist eine Neuheit in der Stadt.

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