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Linz

"Lauferstehen": Wenn Sport hilft

Von (fw)   20. Mai 2022 00:04 Uhr

"Lauferstehen": Wenn Sport hilft
Die Schülerinnen und Schüler des Petrinums Linz liefen eine Woche lang so weit, wie sie konnten.

LINZ. Linzer Gymnasium Petrinum sammelte 26.000 Euro für die Ukraine

Auf der Suche nach einer Möglichkeit, die Menschen in der Ukraine zu unterstützen, hat das Gymnasium Petrinum in Linz-Urfahr eine sportliche Antwort gefunden.

Durch das Projekt "Lauferstehen" kam die ganze Schule in Bewegung. Während des Sport- und Religionsunterrichts liefen Schülerinnen und Schüler auf einer Strecke entlang des Schulareals so weit, wie sie konnten – und sammelten pro gelaufenem Kilometer Spenden für Hilfsaktionen zugunsten der Ukraine. Das genaue "Kilometergeld" wurde vorab mit den jeweiligen Geldgebern vereinbart, auf Sponsorensuche begaben sich die Teilnehmenden dabei selbst.

An der Mitmachaktion, die von den Ordensgemeinschaften organisiert wurde, waren österreichweit mehr als 30 katholische Schulen beteiligt. Für das Petrinum war klar, auch daran teilzunehmen: "Mit unseren Werten als Schulgemeinschaft sind wir geradezu verpflichtet, dort zu helfen, wo wir können", sagt Direktor Klemens Keplinger.

Im Vorfeld setzte sich die Schule das sportliche Ziel, die symbolische Strecke von Linz nach Mariupol zu laufen. Das entspricht etwa 2000 Kilometern – ein Richtwert, der letztlich um fast 600 Kilometer übertroffen werden konnte. Auch das finanzielle Ergebnis war mehr als zufriedenstellend: Rund 23.000 Euro wurden erlaufen, weitere 3000 Euro nahm die Schule bereits vor der Aktion durch Spenden ein.

Nun wurde der Erlös zu gleichen Teilen an die Ukrainisch-katholische Gemeinde Linz und an die oberösterreichische Landlerhilfe übergeben. Für Keplinger war dies das gelungene Ende einer Aktion "mit überwältigendem Ergebnis".

Besonders wichtig ist dem Direktor, dass sich die Schüler auch mit anderen Lebenswelten auseinandersetzen. "Uns ist bewusst, dass wir in einer glücklichen Lage sind. Aber wir müssen den Blick weiten und auch auf Menschen schauen, die weniger privilegiert sind." 

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