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Linz

Jetzt sind sie da: Frisch geschlüpfte Schwanenbabys an der Donau

Von nachrichten.at/jp    17. Mai 2021 11:39 Uhr

Fünf Schwanenbabys sind auf jeden Fall geschlüpft: Das verrät dieser Schnappschuss.

Linz. Nach der Rettungsmission vor dem steigenden Donauwasser gibt es nun gute Neuigkeiten von dem Schwanenpärchen, das nahe der Nibelungenbrücke brütet. Die ersten Jungen sind geschlüpft.

Die Brut direkt an der Donau stand zunächst unter keinem guten Stern: Denn der infolge der Regenfälle gestiegene Donaupegel kam dem Nest mit acht Eiern gefährlich nahe, es stand zum Teil schon unter Wasser.
Weshalb Michael Lederer von der Naturkundlichen Station Linz und Helfer von der Tierheim-Tierschutzstelle Freistadt und der Tierhilfe Gusental am Mittwoch ausrückten, um das Nest um rund drei Meter zu verlegen (wir haben berichtet).

Auch wenn das problemlos geklappt hat, war die Stimmung etwas getrübt. Denn sicher war es nicht, ob aus den stark ausgekühlten Eiern noch Jungtiere schlüpfen würden. Nun hat das Warten ein Ende: Die ersten Schwanenbabys sind da. Wie viele, lässt sich schwer sagen, berichtet Lederer bei einem Lokalaugenschein vor Ort. Denn die frisch gebackene Schwanenmutter hudert die Küken, wie es in der Fachsprache heißt. Was in der Praxis bedeutet, dass sie über ihren Jungen im Nest thront und sie damit wärmt. Zu sehen sind sie daher nur selten und kurz. „Jetzt gerade sieht man einen Fuß herausschauen, wie viele es sind, wird sich in den kommenden Tagen zeigen“, sagt Lederer. Ein Schnappschuss zeigt: Fünf sind es sicher schon einmal.

Bereit die Welt zu erkunden: Ab dem zweiten Tag sind die Jungen schwimmfähig.



Die Freude über die erfolgreiche Aktion ist bei Lederer jedenfalls groß. „Es war ein Experiment, weil nicht sicher war, ob die Schwäne das Nest wieder annehmen und ob die Brut erfolgreich sein wird. Umso erfreulicher ist es jetzt, dass es funktioniert hat.“ 120 bis 150 Tage bleiben die Jungen bei ihren Eltern, schon am zweiten Lebenstag sind sie schwimmfähig. Sollte die Kälte weiter anhalten, sei es aber wahrscheinlich, dass die Jungen mehrere Tage im Nest verbringen werden, so die Erfahrung von Lederer.

Das Areal bei der Nibelungenbrücke, nahe dem AEC, ist weiterhin abgesperrt. Schaulustige hat der ungewöhnliche Brutplatz viele angelockt:, Probleme gab es bisher keine. „Die Bevölkerung geht sehr gut mit der Situation um“, sagt Lederer.

Das Muttertier wärmt die Babys im Nest.

Auch Umweltstadträtin Eva Schobesberger (Grüne) ist begeistert: "Es ist sehr erfreulich, dass die Rettungsmission geglückt ist und die Schwanenküken wohlauf sind. Mein Dank gilt allen an der Aktion beteiligten Rettern."

 

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