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In Linz leben 237.000 Menschen

Von Reinhold Gruber, 25. Januar 2023, 19:11 Uhr
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(Symbolbild) Bild: VOLKER WEIHBOLD

LINZ. Wieder mehr Einwohner, mehr Kinder und mehr Hochzeiten: Die Linzer Stadtforschung legt Bilanz.

Exakt 2724 Menschen haben sich im vergangenen Jahr entschieden, Linzerinnen bzw. Linzer zu werden. Sie haben dafür ihren Hauptwohnsitz hierher verlegt. Die „überdurchschnittlich starke Zunahme“, die die Linzer Stadtforschung in der Bevölkerungsbilanz 2022 ausweist, hat aber einen klaren Hintergrund. 1200 Ukrainer, vor allem Frauen und Kinder, sind infolge des Krieges in ihrer Heimat nun in Linz zu Hause. Auf sie fällt der größere Bevölkerungszuwachs zurück.

Auch wenn die, wie es Luger nannte, „normale“ Bevölkerungsentwicklung im Vorjahr leicht positiv gewesen ist, wäre am Ende nicht die Einwohnerzahl der Stadt bei 211.414 gelandet.

Was dabei oft vergessen wird: In Linz leben deutlich mehr Menschen, nämlich 237.000. Denn jene, die hier ihren Nebenwohnsitz haben, werden in der Statistik nicht mitgerechnet. Sie bringen der Stadt auch keine Steueranteile, müssen aber für die Infrastruktur mitgedacht werden. „Wir müssen Vorsorge für diese 237.000 Bewohner treffen“, sagte Luger.

20.000 Wochenpendler

Ein finanzielles Problem würde sich für die Stadt daraus nicht ergeben, wenngleich Luger die Ungleichbehandlung gegenüber den Tourismusgemeinden in seiner Funktion als Städtebund-Vorsitzender in Oberösterreich sauer aufstößt. Aber alle Vorstöße beim Land, auch den Nicht-Tourismusgemeinden die Möglichkeit einer Zweitwohnsitzabgabe zu geben, wurden bislang abgeschmettert. „Wir werden nicht aufhören, die Forderung immer und immer wieder zu stellen“, sagte Luger.

Die nicht ganz 26.000 Menschen, die in Linz ihren Zweitwohnsitz gemeldet haben, sind zum großen Teil Wochenpendler, die hier arbeiten und die Wochenenden in ihren Heimatgemeinden verbringen. Rund 6000 Linzer haben auch einen Zweitwohnsitz gemeldet. Sie sind für Luger kein Problem. Es seien Männer und Frauen, die zum Beispiel beim Lebenspartner ihren Hauptwohnsitz haben, ihre Wohnung aber noch nicht hergeben wollen. „Das ist egal, ob sie in Kleinmünchen oder in Urfahr wohnen, sie nutzen da wie dort das Angebot der Stadt“, so Luger.

Mehr Kinder, mehr Ehen

Übrigens: Mit 2100 Kindern gab es im Vorjahr ein Plus von 58 Geburten, bei den Eheschließungen nähert man sich mit 717 im Vorjahr auch dem Wert vor der Covid-Pandemie. Wie viele Ehen in die Brüche gegangen sind, erfasst die Stadtforschung nicht. Diese Daten werden an die Statistik Austria gemeldet und meist erst im Herbst bekannt gegeben. Luger geht aber davon aus, dass sich an dem Wert der vergangenen Jahre nicht viel geändert habe. Demnach werden in Linz 60 Prozent der geschlossenen Ehen geschieden.

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Autor
Reinhold Gruber

Lokalredakteur Linz

Reinhold Gruber
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