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Linz

Haubenkoch schupft ein besonderes "See-Buffet"

Von Philipp Braun 17. Juni 2019 00:04 Uhr

Haubenkoch schupft ein besonderes "See-Buffet"
Andreas Priestner

ASTEN. Andreas Priestner startet nach einem Jahr Pause am Ausee durch.

Andreas Priestner hatte einen Plan. "Ich eröffne einen Badekiosk oder ein Würstlstandl", sagte er mit einem Augenzwinkern noch vor einem Jahr. Nach Arbeitseinsätzen in der Verdi-Diele, in Lech im Fünf-Sterne-Hotel Arlberg oder im Culinariat bugsierte er gemeinsam mit Werner Traxler und Michael Steininger das Linzer Restaurant Muto in die Zwei-Hauben-Kategorie. Vergangenes Jahr verließ Priestner das Lokal in der Altstadt – "man soll aufhören, wenn es am schönsten ist"– und gönnte sich eine Auszeit um sich seiner kleinen Tochter zu widmen.

Wie es der Zufall wollte, flanierte er mit seiner Tochter am Ausee, traf Jürgen Pürstinger, den Geschäftsführer des Freizeitzentrums Ausee, und philosophierte mit ihm über die Küchenkunst. Im Winter reifte die Idee einer Ausee-Küche, vor einem Monat wurde daraus Wirklichkeit. Gleich neben dem Eingangsschranken beim See, unmittelbar beim Wasserskilift, zaubert Priestner in der unteren Etage des dortigen Hauses am Tag vier bis fünf Gerichte. "Carte Blanche, Kühlschrankkochen, was gerade da ist, was zum Wetter passt und was mir Spaß macht", antwortet der Hauben-Koch, dem die Freude anzumerken ist. Frühstück und Brunch wird ebenso angeboten, am Nachmittag (von 14.00 bis 16.30 Uhr) und am Montag ist die Küche geschlossen. Auch wenn das Ambiente einfach erscheint – man sitzt auf Bänken im Freien, Essen wird an der Theke bestellt, geholt und bezahlt – ganz von der Haubenküche möchte Priestner nicht lassen. "Ich kann einen Burger machen, aber ich kann einen Burger auch anders herstellen", sagt der Koch und verweist auf seine Lieferanten und die Handwerkskunst.

Fleisch wird von Lomo Alto, der Mühlviertler Bio-Initiative geliefert, Gemüse vom Biobetrieb Wild-Obermayr, Eis stammt von Buburuza aus Steyr. Salate werden frisch mariniert, die Speisen hübsch angerichtet "Wir haben keine Schnittstelle was Lieferanten betrifft. Wir beziehen alles direkt", erklärt der Seekoch. Vorerst arbeitet er noch allein, dafür aber immer mit Blick auf den See.

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Philipp Braun

Kulinarik-Redakteur

Philipp Braun
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