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Gourmet-Geschäft will bald plastikfrei sein

"Vom Fass" will nach Verpackung nun auch Kunststoffe vermeiden.

Elisabeth Tschirk mit Sohn Michael in ihrem Genuss-Reich Bild: Karin Haas

Öl aus den Samen von sibirischen Zedern, Essig aus wilden Mangos von den Philippinen und Whisky aus den aufgekauften Restbeständen einer längst geschlossenen schottischen Brennerei. Es gibt (fast) nichts Flüssiges, das es in den Geschäften von „Vom Fass“ nicht gibt.

Eines ist dort aber nicht zu finden: unnütze Verpackung. Denn „Vom Fass“ ist nicht nur eine weltweite Franchise-Marke eines deutsches Familienunternehmen. „Vom Fass“ heißt auch, dass alles in den von den Kunden gewünschten Mengen in Mehrweg-Gefäße abgefüllt wird – und das bald ganz plastikfrei.

Denn auch das Plastik-Innenleben des Schraubverschlusses der Glasgefäße ist bald passé. „Bis Ende 2020 sind wir plastikfrei“, sagt Elisabeth Tschirk, die alle nur „Sissi“ rufen.

Die Urfahranerin hatte vor zehn Jahren vom Sekretärinnen-Dasein in einer Anwaltskanzlei genug. Bei einer Radtour machte sie in Dornbirn mit einem „Vom Fass“-Standort Bekanntschaft und startete im Schmidtor in Linz.
Seit drei Jahren ist „Vom Fass“ auch in der PlusCity vertreten. Das Geschäft dort führt ihr Sohn Michael Bauer.

Elisabeth Tschirk denkt auch mit 61 Jahren nicht ans Aufhören. Vor acht Monaten vergrößerte sie die Verkaufsfläche im Schmidtor von 40 auf 90 Quadratmeter und übersiedelte in den früheren Tchibo. „Andere hören auf, jammern über das Sterben des familiengeführten Handels oder verkleinern sich. Wir wachsen.“, sagt Sohn Michael Bauer, der die Marke „Vom Fass“ bekannter machen möchte. Viele wissen nicht, dass das Abfüllen nicht nur Verpackungsmüll vermeidet, sondern auch die Möglichkeit des Kostens zulässt. Darum ist bei jedem Kundengespräch immer ein Löffel dabei.

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Artikel Karin Haas 16. April 2019 - 06:29 Uhr
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