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Linz

Neuer Brückenname: Wie wär's mit Maria Theresia?

Von nachrichten,at/rgr   03. März 2021 18:09 Uhr

Das spektaluläre Einschwimmen des zweiten Brückenbogens für die Neue Donaubrücke wird Mittwoch und Donnerstag stattfinden.

LINZ. Der „Brückenschluss“ steht kurz bevor, da wird jetzt ganz ungeniert darüber debattiert, ob die Neue Donaubrücke in Linz nicht einen ordentlichen Namen bekommen soll. Erste Vorschläge erreichen auch die OÖN. Darunter ist zum Beispiel Maria Theresia.

Spektakulär - das ist in den vergangenen beiden Wochen das meist gebrauchte Wort im Zusammenhang mit der Finalisierung der Neuen Donaubrücke gewesen. Gut, es ist auch spektakulär, wenn zwei Brückenbögen, mit einem Gewicht von 2687 bzw.  2854 Tonnen ausgestattet, in minutiöser Schwerarbeit an ihren Bestimmungsort gedreht und dann abgesetzt werden. „Einschwimmen“ heißt das im Fachjargon, das zweite und letzte Kapitel wurde mit dem Umlagern auf die Pontonschiffe begonnen und wird bis 4. März vollendet. Dann wird die Brücke ihrem Namen gerecht.

Aber beim Namen spießt es sich etwas. „Neue Donaubrücke Linz“ lautet die offizielle Bezeichnung, an der sich bislang niemand gestoßen hat. Wenngleich man schon sagen kann, dass das nicht unbedingt einfallsreich ist.

„Was soll dieser Name ausdrücken“, fragt jetzt Lukas Beurle von der Initiative nachhaltige Mobilität. Die einzige neue Brücke ist sie schon jetzt nicht und zudem fehlt es ihr am Pendant der „Alten Donaubrücke“.

Also wie dann das „Problem“ der Namenswahl lösen? Beurle: „Für einen guten Brückennamen braucht es einen eindeutigen Namen, eventuell einen Hinweis auf den alten Namen und die jetzige Funktion bzw. auch einen Hinweis auf die primäre Nutzung. Allenfalls auch einen Hinweis auf die Form.“

Der Vorschlag: Drei verschiedene Namen in die engere Wahl zu nehmen und dann das Wahlvolk bei der Gemeinderatswahl im Herbst 2021 darüber entscheiden lassen.

Konkreter in der Namensnennung wurde Beurle (noch) nicht. Da sind die Grünen schon etwas weiter. Sie bringen am 4. März einen Antrag in den Gemeinderat ein, wonach die Neue Donaubrücke nach einer Frau benannt werden soll, um ein Zeichen zu setzen, wie es heißt.  Im Antrag findet sich zumindest ein Vorschlag, der vom Verein fiftitu% stammt: Johanna Dohnal. Die erste Frauenministerin sei eine  Brückenbauerin zu einem gleichberechtigen Leben und Miteinander, so die Argumentation. Die Grünen wollen, dass das Stadtarchiv beauftragt wird, nach möglichen Frauennamen zu suchen.

Einen ersten Vorschlag gibt es aus der OÖN-Leserschaft: Maria Theresia wäre demnach ein passende Namenspatin für die neue Brücke. Sie sei schließlich "die erste Frau, der wir Bildung für alle verdanken", schreibt eine Leserin.

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