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„Geister-Kiosk“ erschwert Radfahrern das Leben

Von nachrichten.at   03.Mai 2021

Solche Situationen stehen in der Busbucht vor dem AEC im Verlauf der Nibelungenbrücke an der Tagesordnung.
Radfahrer, die Richtung Urfahr unterwegs sind, kennen das ungute Gefühl, wenn der Radweg in der Busbucht endet. Wer dann an dort stehenden Bussen vorbei in den fließenden Verkehr „hinaus“ muss, begibt sich in Gefahr.

Seit 30 Jahren macht die Radlobby Linz auf die Mängel und Gefahren hier aufmerksam, rät zu Adaptionen, hat sich aber seit Jahrzehnten immer wieder eine Abfuhr geholt.

Die „schiefe“ Busbucht vor dem AEC ist eine Besonderheit und hat mit einem Kiosk zu tun, der in den 1990er Jahren nur ein Jahr lang dort stand, wo er bei der Umsetzung des Bauvorhabens Donautor bis knapp zur Fahrbahn errichtet wurde, so die Radlobby. Die Busbucht sei „rund um diesen Kiosk herum“ gebaut worden. Als er wieder entfernt wurde, wurde „vergessen“, die Randsteine wieder so zu korrigieren, dass die Busbucht einen geraden Verlauf hätte. Dieser Knick beim „Geister-Kiosk“ und die engere Busbucht an dieser Stelle seien für die gefährlichen Schwenks von Radfahrern auf die Fahrbahn verantwortlich.

Die Radlobby Linz schlägt jetzt vor, die Randsteine um 40 bis 60 Zentimeter weg von der Fahrbahn zu versetzen, wodurch „leicht“ eine breitere Busbucht geschaffen würde. „Zumindest wäre diese Engstelle beseitigt und zwischen parkenden Bussen und Kfz-Fahrspur wäre wieder so viel Platz, dass Radfahrer noch innerhalb der Busbucht vorbei am parkenden Bus fahren könnten“, argumentiert die Radlobby.

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14. Juni 2021