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Linz

Gefahrenstelle für Radfahrer entschärft

Von nachrichten.at/rgr   04. Dezember 2019 15:03 Uhr

Trotz Straßenquerung ist der privorische Radweg in der Waldeggstraße eine deutliche Verbesserung für die Radfahrer.

LINZ. Neben der Nibelungenbrücke gehörte die Waldeggstraße zu den gefährlichsten Rad-Routen in Linz. Das war einmal. Der provisorische Radweg ist zwar nicht ideal, aber eine deutliche Entschärfung.

Radfahrer, die von Leonding über die Waldeggstraße in Richtung Zentrum unterwegs gewesen sind, waren bisher gefährlich unterwegs. Das hätte sich auch nicht so schnell geändert, wäre nicht Landesrat Günther Steinkellner (FP) vorgeprescht.

Denn bis dahin wurde stets auf entsprechende Forderungen der Radlobby Oberösterreich mit dem Hinweis reagiert, dass ein Radweg in der Waldeggstraße erst mit dem Bau des Westrings möglich sei. Dazu wurde auch stets auf die Pläne verwiesen, künftig eine Radhauptroute auf dem aufgelassenen Gleis der Linzer Lokalbahn zu errichten.

Steinkellner griff das Anliegen auf. „Bis der Ausbau der viergleisigen Westbahnstrecke fertig ist und das LILO-Gleis für den Radverkehr zur Verfügung steht, vergehen vermutlich noch rund zehn Jahre", sagte er und ließ den Radweg in der Waldeggstraße durch das Land planen und gemeinsam mit der Stadt Linz in den vergangenen Monaten errichten. Rund 350.000 Euro wurden dafür investiert.

Bei der nun erfolgten Verkehrsfreigabe des Geh- und Radweges verwies er auf den LILO-Radweg, der langfristig von der Landeshauptstadt in die Umlandgemeinden wachsen werde. „Damit wird eine attraktive Infrastruktur geschaffen, um mehr Menschen aufs Rad zu bringen“, so Steinkellner.

Der jetzt errichtete provisorische Radweg ist zwar für die Radlobby nicht der Weisheit letzter Schluss. Eine ideale Routenführung sei nicht möglich, weil man stadteinwärts einmal und stadtauswärts zweimal die Seite wechseln müsse. Zudem sei der Anschluss an das Linzer Radwegenetz noch nicht ganz fertig. Aber: „Im Gegensatz zur vorhergehenden prekären Situation ist nun für die vielen Radfahrenden in diesem Bereich endlich eine wesentliche Erhöhung der Sicherheit und des Komforts erreicht worden“, so Gerhard Prieler von der Radlobby.


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