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Frische Mode bei „Vresh“ in der Linzer Tabakfabrik

Von Reinhold Gruber   21.November 2019

„Vresh“-Chef Klaus Buchroithner (Bildmitte) ließ beim „Open Studio“ viele Einblicke in seine kreative Arbeit zu.

Buchroithner ist Gründer und Geschäftsführer von „Vresh“ und hat den Unternehmergeist familienbedingt früh mitbekommen. Sein Bruder eröffnete einen Skate-Shop, da war Klaus Buchroithner gerade 16 Jahre alt und besuchte damals die HAK. „Das Geschäft war wie mein zweites Wohnzimmer, ich habe viel Zeit dort verbracht“, schildert der heute 29-Jährige seinen Werdegang.

In den 200 Quadratmeter großen Räumlichkeiten von „Vresh“ in der Tabakfabrik stand der kreative Unternehmer den Interessierten Frage und Antwort und ließ den berühmten Blick hinter die Kulissen von Shop und Showroom zu, wie er auch Einblicke in die Philosophie seiner Geschäftsidee gab.

„Open Studio“ heißt das Format, das die „Creative Region“ vor zwei Jahren „erfunden“ hat, um die Welt der Kreativen anschaulicher zu machen, indem man den direkten Austausch pflegt. So folgte vergangene Woche auch Stadträtin Doris Lang-Mayerhofer der Einladung und bekam wie alle anderen Teilnehmer nicht nur ein Gefühl für das Denken von Buchroithner und seinem Team, sondern auch Anregungen für individuelle Weihnachtsgeschenke. Die gibt es bei „Vresh“ auch.

„Wir möchten die moderne Version eines Museums sein, wo man mit verschiedenen Elementen wie Augmented Reality etwas über die Herstellung von Textilien erzählt bekommt – von der Baumwolle bis zum fertigen Produkt“, sagt Buchroithner.

Mit „Vresh“ versucht er T-Shirts, die zu 100 Prozent aus recycelten Materialien produziert werden, in Produktion geben zu können. Zum anderen bietet er Firmen durch individuelle Gestaltung der T-Shirts die Möglichkeit, „nachhaltigeres und sauberes Merchandise“ zu verwenden.

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25. Oktober 2021