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Linz

Erster Grundstein für neues Donauparkstadion

11. Januar 2021 15:46 Uhr

So soll das Donauparkstadion über dem Möbellager nach der Fertigstellung aussehen.

LINZ. Mit großer Mehrheit wurde im Finanzausschuss dem neuen Donauparkstadion grünes Licht gegeben. Am 21. Jänner soll die formale Grundsteinlegung im Gemeinderat folgen.

Es ist ein Formalakt, der die Basis für die Umsetzung der Neugestaltung des Areals zwischen der Voestbrücke und der Neuen Donaubrücke schafft. „Mit der Gründung einer Beteiligungsgesellschaft schaffen wir die Struktur, innerhalb der die städtische Immobiliengesellschaft gemeinsam mit Blauweiss Linz und der Möbelfirma XXXLutz sowie mit Unterstützung des Landes unter anderem ein neues Stadion und ein Möbellager errichtet“, sagt Bürgermeister Klaus Luger (SP) in seiner Funktion als Finanzreferent der Stadt Linz.

Damit ist für Luger ein wichtiger Schritt für das 5000 Zuschauer fassende Donauparkstadion gesetzt, das nicht nur Fußball-Zweitligist Blauweiss Linz als Heimstätte dienen wird, sondern in dem auch Spiele der Frauennationalmannschaft, der U20- bzw. der U21-Teams Österreichs stattfinden können. Davon würde die Sportinfrastruktur in Linz profitieren.

Kritik an dem Bauvorhaben gab es zuletzt wiederholt wegen der kolportierten Kostenexplosion des Stadions auf 25 bis 28 Millionen Euro durch die Neos. Unsachlich sei der Zugang, der noch dazu nicht den Tatsachen entspreche. „Fakt ist, dass der Anteil des Stadions an Gesamtprojektkosten rund die Hälfte betragen wird“, so Luger. Das bedeute, dass das Stadion maximal 14 Millionen Euro kosten werde.

Der Rest fließt, wie von den OÖN wiederholt berichtet, insbesondere in ein Möbellager, auf dem das Donauparkstadion errichtet wird, und in die zusätzliche Infrastruktur wie Geschäfte und Gastronomie.

Für Luger spricht auch für das Projekt, dass es beispielgebend sei, „wie ein und die selbe Fläche mehrfach genutzt wird und damit den Flächenverbrauch senkt“. Zum anderen würde das Projekt mit helfen, die Arbeitslosigkeit durch eine Investition in die regionale Bauwirtschaft zu senken.

Nach der mit großer Mehrheit im Finanzausschuss beschlossenen Struktur ist am 21. Jänner der Gemeinderat am Zug. Dort wird das Projekt dann ebenfalls behandelt.

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