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Die "Freizeitachse" am Hafen wächst

Von OÖN   14.September 2021

Die "Freizeitachse" am Hafen wächst
Der Aussichtsturm beherrscht auch im Rohbau die Szenerie.

"Das Projekt ,Neuland‘ hat für die Stadt enorme Bedeutung – wirtschaftlich und in puncto Freizeitgestaltung", ist SP-Bürgermeister Klaus Luger mit den Fortschritten am Linzer Hafen mehr als zufrieden. Dort entstehen am verlandeten Hafenbecken 2 eine Tiefkühl- und Pharmahalle sowie der 28 Meter hohe Aussichtsturm, der am 31. August die Dachgleiche erreicht hat. "Wir liegen im Zeit- und Budgetplan", freut sich Linz-AG-Generaldirektor Erich Haider. Und verrät, dass im November der Einhub der Brücke vom Dachgarten zum Turm erfolgen soll.

Zur Erklärung: Auf dem Dach der Halle entsteht ein 3600 Quadratmeter großer Garten, der öffentlich zugänglich sein wird. Wobei die Halle ab Inbetriebnahme (für November 2022 geplant) autark betrieben wird: Zum Heizen wird die Abwärme aus der Tiefkühlanlage genutzt, zur Stromversorgung ist eine Photovoltaikanlage geplant. "Das ist gelebte Nachhaltigkeit", weiß Linz-AG-Vorstandsdirektorin Jutta Rinner.

Und die "Freizeitachse" vom Hafenportal (der Turm auf der anderen Seite der Industriezeile) über eine Brücke zum Dachgarten und eine weitere auf den Aussichtsturm wird eine Attraktion. "Man kann vom Posthof bis zur Donau wandern", so Haider, der die Investitionskosten mit 140 Millionen Euro beziffert, 26 Millionen Euro kommen aus den Fördertöpfen der EU bzw. des Bundes. Wie OÖN-Leser wissen, wird auf der anderen Seite des Hafenbeckens mit Teilen der alten Eisenbahnbrücke eine Aussichtsplattform gebaut.

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