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Linz

Debatte um E-Scooter: "Verhaltenskodex ist gescheitert"

28. Mai 2022 00:04 Uhr

"Verhaltenskodex ist gescheitert"
Gefahrenquelle: "Wild" geparkter E-Scooter auf taktilem Leitsystem.

LINZ. Die Diskussionen rund um die E-Scooter sind wieder voll entbrannt. Wie berichtet hatte Vizebürgermeister Martin Hajart (VP) die Verleihfirmen zu einem Gipfel geladen.

Ein Ergebnis davon ist der Einsatz von "Scooter-Sheriffs", darüber hinaus sind u. a. die Einrichtung von weiteren Parkverbotszonen und verpflichtende Abstellflächen (etwa in der Umgebung von Altenheimen) ein Thema.

Nun meldet sich Gerhard Hojas vom Verein freiraum-europa in der Causa zu Wort, er fürchtet, dass in der aktuellen Debatte wieder auf die Bedürfnisse von beeinträchtigten Menschen vergessen werde. Der mit den Anbietern vereinbarte Verhaltenskodex in der jetzigen Form sei gescheitert, so seine Erfahrung. Selbst schwer sehbeeinträchtigt, weist Hojas darauf hin, dass wild geparkte E-Scooter für Menschen mit Beeinträchtigungen eine große Gefahrenquelle seien. Hojas Ansicht nach wäre es etwa wichtig, dass Zu- und Abgänge bei Stiegen oder Rolltreppen im öffentlichen Raum (Unionkreuzung etc.) sowie Bereiche von taktilen Leitsystemen zu jenen Zonen gehören, wo Parkeinschränkungen gelten.

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