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Linz

"Das Programmieren war wirklich nicht schwierig"

Von OÖN   25. April 2019

"Das Programmieren war wirklich nicht schwierig"
Lena (li.) und Ashley waren bei dem gestrigen Workshop mit voller Begeisterung am Programmieren.

LEONDING. In Leonding erwerben Schüler spielerisch digitale Kompetenzen

Der Hai flitzt über den Bildschirm und versucht den kleinen Fisch zu fangen. Doch der weicht ihm immer wieder aus. Wie erfolgreich der kleine Fisch ist, hängt auch von den Programmierkünsten der Schüler der Neuen Mittelschule Hart in Leonding ab.

46 von ihnen haben am gestrigen 1. Leondinger Coder Dojo teilgenommen. "Das Programmieren war wirklich nicht schwierig, es war echt cool", waren sich Ashley und Lena (beide 13) einig. Chaotisches Vorgehen könne man sich aber nicht erlauben. "Die Schüler lernen hier vor allem schrittweises und präzises Denken", sagt Informatik-Lehrer Gerhard Gehrer.

Der Programmierclub Coder Dojo ist eine der Aktivitäten, die die Stadt Leonding rund um die Digitalisierung in der Bildung bietet. Gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule OÖ wird ein digitaler "Bildungs- und Berufsorientierungscampus" über alle Leondinger Bildungsinstitutionen hinweg realisiert. Mit spielerischen Aktivitäten soll das Interesse der Kinder geweckt werden. "Sie sind voller Euphorie bei der Sache", sagte Margit Steiner, die für die PH OÖ das Projekt leitet. Dass sich die Schüler schnell von den Vorgaben des Leitfadens verabschiedet und eigene Dinge ausprobiert haben, sei ein Erfolg.

Kreativität ausleben

Auch NMS-Direktor Wolfgang Kirchmair ist begeistert: "Die Schüler können kreativ sein und ihre Ideen verwirklichen." Die NMS wurde bereits mit dem Expert Status für besondere Leistungen in der digitalen Bildung ausgezeichnet, auch die Kriterien für die nächste Stufe seien bereits erfüllt, so der Direktor.

Nebenan rollten übrigens kleine weiße Roboter, sogenannte Ozobots, über die Tische. "Sie können auch Geräusche machen und leuchten", erzählte Kadri (14). "Man freut sich, wenn es funktioniert. Es hat echt Spaß gemacht", sagte Arian (13).

"Die Schüler sollen lernen, aktiv mit der Digitalisierung umzugehen, um sie für sich selber nutzen zu können", sagte die geschäftsführende Bürgermeisterin Sabine Naderer-Jelinek (SP). Solche Workshops seien auch der ideale Weg, um Berührungsängste zu verlieren, so der Fachinspektor für Informatik OÖ an der Bildungsdirektion, Andreas Riedl. Auch in Hinblick darauf, dass seit September die digitale Grundbildung im Lehrplan für die Sekundarstufe 1 verankert sei. Die Schüler waren jedenfalls begeistert: "Das würden wir gerne noch mal machen."

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