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Bei der Marketing-Agentur Pulpmedia gibt die Kreativität den Ton an

Von Daniela Ullrich   25.Mai 2019

Bei der Marketing-Agentur Pulpmedia gibt die Kreativität den Ton an
Robert Bogner und Paul Lanzerstorfer (von links) haben 2005 gemeinsam die Agentur gegründet.

Die Lage der Online-Marketing-Agentur Pulpmedia ist ziemlich außergewöhnlich. Am Rande eines Siedlungsgebiets in Urfahr, umgeben von viel Grün, mit Blick auf Swinggolf-Anlage und Pöstlingberg, hat das mittlerweile 34-köpfige Team rund um Firmengründer Paul Lanzerstorfer und Robert Bogner seine Zentrale gefunden.

Ungewöhnlich ist auch das Logo der Agentur: "Sex, Drugs & Online-Marketing" inklusive grafisch aufbereiteter Rock’n’roll-Geste zieren die Firmenautos, die auf dem großzügigen Parkplatz reichlich Fläche finden. Dass hier Musik eine große Rolle spielt, liegt demnach auf der Hand. Nur welche?

"Robert und ich haben uns über die Musik kennengelernt", sagt Lanzerstorfer: "Da die oberösterreichische Musikszene überschaubar ist, kreuzten sich unsere Wege auch nach dem Studium an der FH, wo wir eigentlich nicht so viel Kontakt miteinander hatten, immer wieder. Ich bin zwar gänzlich unmusikalisch, war aber als Organisator diverser Festivitäten oft mit Robert in Kontakt", sagt der Mühlviertler, der mit seinem Studienkollegen schließlich im Jahr 2005 die Online-Agentur Pulpmedia gründete.

Die dritte Station

"Zuerst hatten wir ein kleines Büro in der Stadt, dann übersiedelten wir an die Donaulände, 2009 sind wir dann hier gelandet. Bedingt durch die steigende Mitarbeiterzahl brauchten wir immer mehr Platz. Mittlerweile breiten wir uns hier auf insgesamt rund 1200 Quadratmetern aus", sagt Bogner, der leidenschaftlicher Death-Metal-Musiker ist und früher mit seinen Bands "Olemus" und "In Slumber" durch die Lande zog und auch Platten auf den Markt brachte.

Wie es sich für einen echten, wenngleich mittlerweile auch inaktiven Rockstar gehört, gibt es hier auch einen dementsprechenden Backstage-Bereich. Dieser ist ein herrlich verspieltes Kreativzimmer mit gemütlicher Ledercouch zum Relaxen und bunten Postern an den Wänden. Am Whiteboard können Mitarbeiter bei Bedarf ihrer Kreativität freien Lauf lassen, grundsätzlich soll der Raum aber eine arbeitsfreie Zone sein.

Die "Main Stage", also die Hauptbühne, ist der Wirkungskreis des Teams. Im Großraumbüro, dessen viele Dachflächenfenster den Blick auf die herrliche Umgebung freigeben, werkt die Mannschaft an den digitalen Wegen der Kunden.

Die zwei Firmenchefs haben ihre eigenen Büros. Die Abtrennung hat sich als gut herausgestellt: "Wir kümmern uns um verschiedene Bereiche, so wissen unsere Leute genau, wo sie ihren Ansprechpartner finden", sagt Lanzerstorfer, dessen Türe immer offen steht.

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17. Juli 2019