Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

Zweieinhalb Jahre Haft für jahrelange Wiederbetätigung

Von (hip), 27. April 2017, 00:04 Uhr
Zweieinhalb Jahre Haft für jahrelange Wiederbetätigung
Richter Klaus Peter Bittmann (vowe) Bild: VOLKER WEIHBOLD

LINZ. Andreas A. ist für die Justiz kein Unbekannter. Mehrfach ist der 30-Jährige wegen Körperverletzung und Widerstands gegen die Staatsgewalt bereits vorbestraft.

Gestern musste er sich im Schwurgerichtssaal des Linzer Landesgerichts vor einem Geschworenensenat wegen Wiederbetätigung verantworten. Strafandrohung: bis zu zehn Jahre Haft.

Dutzende Male soll er nationalsozialistisches Gedankengut über das Internet verbreitet haben. Tätowierungen in Form eines Hakenkreuzes und der SS-Rune trägt er auf seinen Unterschenkeln. Gegenüber der Polizei sagte er mehrfach, dass er "stolz auf seine Gesinnung" sei und sich dafür nicht schäme: "Ich sehe mich als Nationalsozialist", gab er bei der Einvernahme an.

Richter "Viel wissen Sie nicht"

Als Andreas A. gestern im Landesgericht Richter Klaus Peter Bittmann gegenübersaß, war vom harten Neonazi nicht mehr viel zu bemerken. Kleinlaut beantwortete er die Fragen des Vorsitzenden. "Aus Gaudi" habe er viele der einschlägigen Bilder über soziale Medien verbreitet. "Für mich hat das gar nix bedeutet. Ich habe die Bilder einfach versendet", sagte er zum Richter. "Sie denken sich bei dem, was Sie tun, wohl öfters nichts", entgegnete Bittmann. Ein Foto zeigte den Beschuldigten gemeinsam mit zwei Freunden beim Hitler-Gruß: "Das muss ja nicht unbedingt ein Hitler-Gruß gewesen sein", gab A. zu bedenken. "Bestellen Sie sich da etwa gerade drei Bier?", fragte Bittmann zurück.

Einstimmig kamen die acht Geschworenen zu einem Urteil: Andreas A. muss für 30 Monate ins Gefängnis. Nur sein Geständnis wertete der Senat als mildernd. Er erbat sich drei Tage Bedenkzeit. Die Staatsanwältin gab keine Erklärung ab. 

mehr aus Linz

Gipfel des Pfenningbergs ist für bis zu drei Wochen gesperrt

Ein Blick hinter die Kulissen des Pflasterspektakels

Stadt Linz warnt vor fehlenden Schulplätzen im Herbst

Mc Donald's: Wie's mit der Filiale in Linz-Dornach weitergeht

Interessieren Sie sich für diesen Ort?

Fügen Sie Orte zu Ihrer Merkliste hinzu und bleiben Sie auf dem Laufenden.

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

Aktuelle Meldungen