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Vision: Landesgartenschau auf dem Dach

LINZ. 2020 könnte die Landesgartenschau auf Dächern im Linzer Industriegebiet stattfinden. So sah die Vision aus, die am Montag im Kepler-Salon auf dem FAB-Dach diskutiert wurde.

Vision: Landesgartenschau auf dem Dach

Der Kepler-Salon lud auf das FAB-Dach (früher Quelle). Bild: bernhard stadlbauer

Das Wissenschafts-Talk-Format „Kepler Salon“ hatte auf das Dach des „Vereins zur Förderung von Arbeit und Beschäftigung“ (FAB) geladen.

Dort, wo früher der Versandhändler Quelle beheimatet war, besprach das zahlreich aufgestiegene Publikum mit dem Chef der Naturkundlichen Station, Friedrich Schwarz, und dem Geschäftsführer der Landesgartenschau, Christoph Hauser, unter anderem die Idee des Linzer Landschaftsarchitekten Christoph Wiesmayr. Er sieht die riesigen Flachdächer im Linzer Industriegebiet nicht nur zur Begrünung geeignet, sondern auch als Austragungsort einer künftigen Landesgartenschau.

Bewusstsein schaffen

„Das wäre ein kräftiges Symbol“, sagte Wiesmayr, „und würde ein Bewusstsein dafür schaffen, was man mit Gründächern in Zukunft machen kann.“ Dem Architekten (schwemmland.net) schweben begrünte Multifunktionsflächen vor, die dem Klima, der Ökologie und Artenvielfalt ebenso dienen wie dem Sozialen, „als Begegnungsräume für die Menschen der Stadt.“

Christoph Hauser, kann sich für die Idee erwärmen. Dachflächen, die fußläufig zu erreichen wären, gebe es für eine Landesgartenschau genug, sagte er.

Friedrich Schwarz unterstrich die ökologische Funktion der Gründächer, von denen es in Linz rund 400 mit einer Gesamtfläche von 48 Hektar gibt. „Gründächer halten Niederschläge zurück, reichern das Kleinklima mit Sauerstoff an, reduzieren den Feinstaub, fungieren als Biotope und dienen als Isolierung.“ (but)

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Artikel 10. August 2011 - 00:04 Uhr
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