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Linz

Umbau der Voest-Brücke beschäftigt die Gegner der Linzer Ostumfahrung

17. Oktober 2013 00:04 Uhr

Umbau der Voest-Brücke beschäftigt die Gegner der Linzer Ostumfahrung
Der Stau auf der A7 soll in Zukunft der Vergangenheit angehören.

GROSSRAUM LINZ. Debatte: Insider bezweifeln den Sinn der geplanten Straße – Land verweist auf steigende Verkehrszahlen.

Noch gehört der morgendliche Stau auf der Mühlkreisautobahn (A7) zum Linzer Stadtbild wie das Neue Rathaus. Wie berichtet, soll sich dies in den kommenden Jahren ändern, da die Asfinag ab 2017 zwei Zusatzbrücken neben der Voestbrücke errichten möchte. Somit sollen jene Fahrzeuge, die innerstädtisch die Donau queren wollen, von jenen getrennt werden, die Richtung Freistadt oder Wien/Salzburg unterwegs sind und der Stau somit deutlich reduziert werden.

Dieses Vorhaben beschäftigt nun auch Gegner der geplanten Ostumfahrung, die die West- mit der Mühlkreisautobahn verbinden soll. Sie stellen sich die Frage, warum eine Ostumfahrung notwendig wird, wenn an der A7 Arbeiten geplant sind.

Entspannung erwartet

„Der Stau fällt dann ohnehin weg“, heißt es bei Gegnern des Projektes, die nicht namentlich genannt werden möchten. Dass sich durch die geplanten Bypass-Brücken die Verkehrssituation entlang der Mühlkreisautobahn entspannen wird, bestreiten auch die Verantwortlichen des Landes Oberösterreich, die an der Ostumfahrung planen, nicht. „Trotzdem müssen wir an die Zukunft denken und eine Trasse für eine Linzer Ostumfahrung sichern. Wir rechnen damit, dass der Verkehr auf Oberösterreichs Straßen jährlich um etwa zwei bis drei Prozent zunehmen wird. Jeder kann sich ausrechnen, was das in zehn bis 15 Jahren bedeutet“, sagt Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl (VP).

Derzeit läuft die Suche nach der Trasse für die Schnellstraße. Diese soll bis spätestens Ende März 2014 gefunden werden. Am 21. November findet erneut eine Regionskonferenz in Engerwitzdorf statt. Der Baubeginn der Ostumfahrung ist nicht vor 2025 vorgesehen. (cb)

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