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Linz

Teilweises Grillverbot in St. Margarethen ist für ÖVP zu wenig

Von nachrichten.at   27. April 2018 11:27 Uhr

Wer Grillverbot missachtet, muss bis zu 200 Euro Strafe zahlen
Gemeinsames Grillen auf öffentlichen Flächen: Die einen freut es, die anderen stoßen sich daran.

LINZ. Ab sofort darf an der Donau in St. Margarethen nicht überall mehr gegrillt werden. Jetzt wird das Grill-Verbot zum Polit-Streit-Thema.

Groß war die Aufregung, als auf den Wiesen rund um den Pleschinger See vom Steyregger Gemeinderat im Sommer des Vorjahres ein Grillverbot erlassen wurde. Offenbar sind daraufhin viele Griller an den Donaustrand in St. Margarethen (nahe der Zufahrt von der B129 zur Zaubertalstraße) ausgewichen.  

An warmen Tagen wurde dort so viel gegrillt, dass Nachbarn dies nicht länger hinnehmen wollten und Stadtpolitiker um Unterstützung baten.

Die Stadt Linz bemühte nun um eine Kompromisslösung: Ab Freitag, 27. April 2018, darf im westlichen Bereich des Donaustrandes nicht mehr gegrillt werden. Im Osten ist das Grillen weiterhin erlaubt. "Bei Nichtbefolgung kann eine gerichtliche Besitzstörungsklage erhoben werden", heißt es seitens der Stadt Linz.

Vizebürgermeister Detlef Wimmer (FP), Sicherheitsreferent der Stadt Linz, ist überzeugt davon, dass es wichtig ist, jedes Mittel zu nutzen, um eine Verbesserung der Situation zu erreichen. "Ob die gesetzten Maßnahmen wirken, werden wir genau beobachten", so Wimmer weiter.

So lange will VP-Vizebürgermeister Bernhard Baier nicht warten. Er spricht wörtlich von einer unausgegorenenen Ho-ruck-Aktion. Diese werde die Situation nur weiter verschärfen, weil die Grillzone nur kleiner, die starke Rauchentwicklung aber nicht weniger werden wird. Für Baier ist klar: "Für den  gesamten Bereich entlang der Donau in St. Margarethen ist ein generelles Grillverbot notwendig." Um das Problem zu entschärften, schlägt der VP-Politiker vor, geeignete Flächen im Stadtgebiet als Grillzonen zu deklarieren. Diese sollten nicht inmitten eines Wohngebietes liegen und einen Naherholungscharakter haben. Konkreter wurde Baier nicht.

Das Areal, in dem die neue "Grill-Ordnung" in St. Margarethen gilt, wird entsprechend beschildert. Der städtische Ordnungsdienst soll die neue Regelung überwachen. Zusätzlich werden Steinfindlinge aufgestellt, damit das Zufahren mit Pkw nicht mehr möglich ist.

Das Grillen in der roten Zone ist ab sofort verboten.

Das Grillen in der roten Zone ist ab sofort verboten.

In der Umfrage der OÖNachrichten hatten sich Mitte April übrigens 68 Prozent der Teilnehmer für ein Grillverbot in St. Margarethen ausgesprochen. 

 
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