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Linz

Rätsel um Boeing-Reifen in Steyregg

Von Philipp Hirsch   15. Juli 2014 00:04 Uhr

Rätsel um Boeing-Reifen in Steyregg
Schloss-Steyregg Eventmanagerin Margit Furtner und Forstwirt Niklas Salm mit dem rätselhaften Boeing-Reifen.

STEYREGG. Vor drei Wochen entdeckte ein Spaziergänger in einem Waldstück in Steyregg einen großen Reifen. Er dachte sich nicht viel dabei.

Erst, als er das Ungetüm bei einem Reifenhändler ablieferte, weil er den Wald sauber halten wollte, wurde klar, worum es sich bei dem Gummigebilde handelt. Der Reifenhändler war sich nach kurzer Recherche sicher: Das ist der Reifen einer Boeing 747.

Der Besitzer des Waldstückes, in dem das Rad gefunden wurde, ist ratlos. "Wir haben in den vergangenen Tagen viel nachgeforscht. Im Grunde gibt es nur zwei Möglichkeiten, wie das Rad dort hingekommen sein kann: Eine Boeing 747, die in Hörsching landen wollte, hat es verloren oder das Hochwasser im Vorjahr hat den Reifen in den Wald gespült", sagt Forstwirt Niklas Salm. Beide Theorien werfen mehr Fragen auf, als sie beantworten. Falls ein Flugzeug das Rad verloren hat, fehlt jeglicher Bericht über eine Boeing, die mit einem fehlenden Reifen landen musste. Sollte das Hochwasser das Rad angespült haben, bleibt die Frage, von wo es zuvor weggespült worden ist.

Bereits heute soll das Fundstück von Mitarbeitern der Bundesanstalt für Verkehr in Steyregg abgeholt und nach Wien gebracht werden. Dort wird es dann untersucht. Die Lösung des Rätsels könnte eine Kennnummer liefern, die auf der Felge eingraviert ist. Sie soll eine klare Zuordnung zum betroffenen Flugzeug ermöglichen. Auch bei der Bundesanstalt für Verkehr ist man auf die Lösung gespannt. Denn an einen Boeing-Reifen, der einfach so in einem Waldstück auftauchte, kann sich auch der Leiter des Bundesanstalt, Gerald Pöllmann, nicht erinnern.

Aber selbst wenn das Rad nun einem Flugzeug zugeordnet werden kann, bleibt zumindest ein weiteres Rätsel offen: Augenzeugen berichten von einem zweiten ähnlichen Reifen, der nur wenige Hunderte Meter entfernt gelegen sein soll. Dieser sei aber inzwischen spurlos verschwunden.

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