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Pendlerautos verstellen Urnenhain-Parkplatz - Kein Platz für Trauergäste

LINZ-URFAHR. Die Sperre des Urfahrmarkt-Geländes als Parkplatz wirkt sich unangenehm auf Trauergäste des Urnenhains in Linz-Urfahr aus.

Gesperrtes Urfahrmarkt-Gelände Bild: Weihbold

An Wochentagen ist der Parkplatz bei dem städtischen Friedhof in der Nähe der Freistädter Straße und der A7-Autobahn bereits in den Morgenstunden mit Autos von Pendlern aus dem Mühlviertel zugeparkt. Trauergäste, die zu Verabschiedungen wollten, mussten lange nach einem anderen Abstellplatz für ihren fahrbaren Untersatz suchen und kamen zu spät zur Trauerfeier.

Im September hatte der Linzer Verkehrsstadtrat Markus Hein (FP) in den OÖNachrichten angekündigt, dass er zunächst die Auswirkung der Sperre des Urfahrmarkt-Geländes abwarten werde. Er werde aber Maßnahmen anordnen, um zu verhindern, dass Linz-Urfahr durch Pendler-Autos zugeparkt wird. Als konkrete Schritte hatte Hein die Ausweitung von Bewohnerparkzonen sowie die Verordnung neuer Kurzparkzonen angekündigt, falls dies notwendig sei.

Doch vorläufig will der Verkehrsstadtrat nichts gegen die Parkplatzmisere beim Urnenhain-Friedhof unternehmen. "Ich will den Pendlern das Leben nicht schwer machen. Die müssen ohnedies die Sperre des Urfahrmarkt-Areals verdauen", sagt der Politiker im Gespräch mit den OÖNachrichten.

Der nunmehrige Parkplatz-Mangel auf dem für den Urnenhain bestimmten Abstellplatz wirkt sich auf die nähere Umgebung aus. Nicht nur Wohngebiete sind davon betroffen. Als Ausweichmöglichkeit nutzen Trauergäste, die für ihren fahrbaren Untersatz keinen Platz beim Friedhof finden, gern den Parkplatz des Pro-Einkaufszentrums an der Lindengasse.

Überraschung auf dem Auberg

Überrascht sind die Bewohner eines anderen Viertels in Linz-Urfahr, dass sie von einer neuen Pendlerwelle verschont geblieben sind. Auf dem Auberg hat die Zahl der abgestellten Pendlerautos seit der Urfahrmarkt-Sperre nicht zugenommen. Allerdings parken bereits seit vielen Jahren etliche Pendler, vor allem aus dem Mühlviertel, ihre Vehikel auf dem Auberg. (gsto)

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Artikel 13. November 2017 - 00:04 Uhr
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